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Wirtschaft VW-Chef in den USA geht inmitten der Abgas-Affäre
Nachrichten Wirtschaft VW-Chef in den USA geht inmitten der Abgas-Affäre
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00:01 11.03.2016

Der Autobauer Volkswagen trennt sich inmitten der Abgas-Affäre von seinem US-Chef Michael Horn. Der 54-Jährige, der den Posten erst im Januar 2014 angetreten hatte, verlasse das Unternehmen in „gegenseitigem“ Einverständnis „mit sofortiger Wirkung“, teilte VW mit. Übergangsweise übernehme Hinrich Woebcken den Posten. Ein Grund für Horns Rückzug wurde nicht bekannt. Horn war seit 1990 bei dem Wolfsburger Konzern und hatte vor seiner Zeit als US-Chef der Marke VW schon viele wichtige Posten inne. Unter anderem war der 54-Jährige Verkaufschef für Europa. Weltweite Bekanntheit erlangte Horn kurz nach Bekanntwerden der Manipulationsaffäre.

Die finanziellen Folgen der Affäre bedrohen bei VW inzwischen Tausende Stellen in der Verwaltung. Bei den Mitarbeitern im Haustarif soll in den Büro-Abteilungen außerhalb der Produktion nach Informationen aus Konzernkreisen bis Ende 2017 jeder zehnte Job wegfallen. Wegen der laufenden Beschäftigungssicherung müsse allerdings niemand fürchten, arbeitslos zu werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur gestern aus sicherer Quelle. Es dürfte den Angaben aus Unternehmenskreisen zufolge dabei um mehr als 3000 Stellen gehen.

Die Manipulationen an Dieselmotoren waren offenbar umfangreicher als bekannt. Sie wurden nach Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ noch vorgenommen, als die kalifornische Umweltbehörde Carb das Wolfsburger Unternehmen bereits seit Monaten wegen deutlich erhöhter Abgaswerte im Visier hatte.

OZ

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