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Wirtschaft VW-Manager in den USA verhaftet
Nachrichten Wirtschaft VW-Manager in den USA verhaftet
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00:05 10.01.2017
Eine US-Fahne spiegelt sich in Logo und Kühlergrill eines Volkswagen.

Die US-Bundespolizei FBI hat im Zusammenhang mit dem Abgasskandal einen VW-Manager festgenommen. Ihm werde Verabredung zum Betrug vorgeworfen, schreibt die „New York Times“ unter Berufung auf informierte Kreise. Er soll demnach eine Schlüsselrolle bei der versuchten Vertuschung des Skandals gespielt haben. „Mit Blick auf laufende Untersuchungen äußern wir uns nicht dazu“, sagte ein VW-Sprecher gestern. „Wir arbeiten weiter eng mit dem Justizministerium zusammen.“

Die „New York Times“ schreibt weiter, der Manager sei am Samstag in Florida verhaftet worden.

Anderen Medienberichten zufolge steht Volkswagen kurz vor einem Milliardenvergleich mit der US-Justiz. Schon in der kommenden Woche könnte eine Einigung erzielt werden, die strafrechtlichen Ermittlungen beizulegen, schrieben US-Medien unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die damit verbundene Strafzahlung dürfte bei mehreren Milliarden Dollar liegen. Auch dies wollte eine VW-Sprecherin nicht kommentieren. Offen ist auch, ob und welchen Zusammenhang es zwischen einem Vergleich und der Festnahme des Managers gibt.

Unklar ist den Berichten zufolge auch, ob VW im Rahmen des Vergleichs mit dem Justizministerium ein Schuldgeständnis abgeben werde, schreibt das „Wall Street Journal“ weiter. Den Quellen zufolge dürften dem Konzern Betrug und Irreführung von Regierungsbeamten zur Last gelegt werden.

OZ

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