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Wirtschaft VW wirbt um Verständnis bei seinen Aktionären
Nachrichten Wirtschaft VW wirbt um Verständnis bei seinen Aktionären
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00:05 23.06.2016

Der VW-Konzern hat mit einer Mischung aus Demut und Reformwillen bei seinen Aktionären um Rückhalt für den Weg aus der Abgas-Affäre geworben. „Volkswagen ist mehr als diese Krise. Unser Konzern verfügt über Qualitäten, die nicht über Nacht verloren gegangen sind“, sagte VW-Konzernchef Matthias Müller gestern vor den Anteilseignern bei der VW-Hauptversammlung in Hannover. Die Führungsspitze des Konzerns musste sich auf dem Aktionärstreffen auf harte Kritik einstellen. Vor allem VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch wurde schon vor der Versammlung scharf attackiert. Die Anteilseigner monieren einen angeblichen Interessenkonflikt – Pötsch war in der Abgas-Krise vom Posten des Finanzchefs direkt an die Spitze der Kontrolleure gewechselt. Mehrere Aktionäre beantragten daher die Abwahl von Pötsch als Leiter der Hauptversammlung.

Müller, Nachfolger des im Abgas-Skandal zurückgetretenen Vorstandschefs Martin Winterkorn, nannte als Ziele wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit, mit der der Autobauer zum Dienstleister für Mobilität werden wolle. Nach der Affäre um manipulierte Diesel-Fahrzeuge muss VW laut Müller hart daran arbeiten, künftig wieder ein „guter Unternehmensbürger“ zu werden. Die neue Strategie, mit der Europas größter Autobauer auch Milliarden in Elektrofahrzeuge und die Digitalisierung stecken will, sei ein grundlegender Wandel.

OZ

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