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Verbraucher verunsichert, aber weiter in Kauflaune

Nürnberg Verbraucher verunsichert, aber weiter in Kauflaune

Die Verunsicherung der Verbraucher über die Konjunkturaussichten in Deutschland hat dem Konsumklima im Spätsommer einen leichten Dämpfer versetzt.

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Wirtschaftsminister Rösler

Quelle: dpa

Nürnberg. Die Verunsicherung der Verbraucher über die Konjunkturaussichten in Deutschland hat dem Konsumklima im Spätsommer einen leichten Dämpfer versetzt. Für September zeichne sich erstmals seit Februar 2013 wieder eine leichte Abkühlung der Verbraucherstimmung ab, berichtete das Marktforschungsinstitut GfK gestern. Von einer Trendwende könne aber keine Rede sein. Die Kauflust der Verbraucher sei so groß wie zuletzt am Jahresende 2006.

Die nach einem Zwei-Jahres-Hoch erstmals wieder gesunkene Einkommenserwartung hat nach GfK-Einschätzung mehrere Gründe. Neben dem schwindenden Konjunkturoptimismus spiele auch die Sorge vieler Verbraucher vor steigenden Preisen eine Rolle. Schließlich hätten vor allem höhere Nahrungsmittelpreise die Inflationsrate im Juni um 1,9 Prozent erhöht. „Offenbar befürchten die Verbraucher dadurch Belastungen ihrer Kaufkraft und schätzen ihre Einkommensaussichten etwas verhaltener ein“, geben die Konsumforscher zu bedenken. Der entsprechende Index sank im August um 5,6 Punkte auf 37,2 Zähler.

Keinen Anlass zu Konjunkturpessimismus sehen Wirtschaftswissenschaftler. Für das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist Deutschland weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad. Im dritten Quartal ( Juli bis September) werde die Wirtschaftsleistung voraussichtlich um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal steigen, heißt es im gestern veröffentlichten DIW-Konjunkturbarometer.

Auch die Bundesregierung sieht kurz vor der Bundestagswahl die Konjunktur in guter Verfassung. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bekräftigte: „Das Wirtschaftswachstum in Deutschland gewinnt derzeit neuen Schwung.“ Die Bundesregierung halte an ihrer Konjunkturprognose fest: 2013 werde die deutsche Wirtschaft im Jahresschnitt um real 0,5 Prozent zulegen, 2014 um 1,6 Prozent.

Klaus Tscharnke

 

OZ

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