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Versorger EWE muss weitere Korruptionsvorwürfe aufklären

Konzernrevision ermittelt Versorger EWE muss weitere Korruptionsvorwürfe aufklären

Neue Vorwürfe bei EWE: Manager sollen für Aufträge an andere Firmen Gegenleistungen verlangt haben.

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Die Hauptverwaltung des Energieversorgers EWE in Oldenburg.

Quelle: Carmen Jaspersen

Oldenburg. Der Energieversorger EWE muss sich neben der Spendenaffäre des Vorstandschefs mit weiteren Korruptionsvorwürfen befassen.

Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ (Freitag) prüft die Konzernrevision den Verdacht, dass mehrere Manager der Tochter EWE Netz für Aufträge an fremde Unternehmen Gegenleistungen von diesen forderten.

Die Zeitung schreibt unter Berufung auf interne Unterlagen, Manager hätten Bargeldzahlungen eingefordert und erhalten. Eine Zeugin habe außerdem von regelmäßigen Essenseinladungen und Thailand-Urlauben berichtet.

EWE bestätigte in einer Stellungnahme, dass es „Hinweise auf angebliche weitere Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit anderen Partnerunternehmen von EWE Netz“ gegeben habe. Die Konzernrevision prüfe dies - inzwischen auch mit Hilfe von außen.

„Wie lange die Auswertung insgesamt in Anspruch nehmen wird, ist noch offen“, hieß es in der Stellungnahme. Zum Inhalt der neuen Vorwürfe äußerte EWE sich nicht.

EWE-Chef Matthias Brückmann war zuletzt bereits über eine Spende über 253 000 Euro an eine Stiftung der Boxbrüder Vitali und Wladimir Klitschko gestolpert. Er hätte sich laut Konzern die Zustimmung des Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates dafür einholen müssen. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Aufsichtsrat entscheidet am kommenden Mittwoch über die Abberufung Brückmanns. Bis dahin lässt dieser sein Amt ruhen.

Medienberichten zufolge hatte Brückmann als Gegenleistung für die Spende einen Besuch des Ex-Champions Wladimir Klitschko in Oldenburg erwartet. Die Klitschko Management Group betonte aber, an die Spende seien keinerlei Bedingungen geknüpft gewesen. Der EWE-Chef und Klitschko gelten als gute Bekannte.

dpa

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