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Vor 40 Jahren Abschied vom Käfer

Emden Vor 40 Jahren Abschied vom Käfer

Letztes deutsches VW-Kultauto rollte in Ostfriesland vom Band

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Vor 40 Jahren: letzter Käfer aus dem Emdener VW-Werk

Quelle: Foto: Dpa

Emden. . Ente, Bulli, Badewanne, Knutschkugel oder Buckel-Porsche: Spitznamen für echte Kultautos, die auch noch Jahrzehnte nach ihrem offiziellen Abschied über die Straßen rollen. Wie der Käfer – der Volkswagen, mit dem VW nach dem Zweiten Weltkrieg zur globalen Marke aufsteigt. „Er war weder schnell noch besonders sparsam, vom Komfort ganz zu schweigen“, heißt es im Konzernarchiv.

Trotz etlicher Macken wird das urige Vehikel ein Erfolgsmodell rund um den Globus. Vor 40 Jahren lief schließlich der letzte in Deutschland produzierte Käfer im ostfriesischen Emden vom Band. VW-Mitarbeitern tränten die Augen, als nach 16 255 500 Exemplaren am 19. Januar 1978 eine Ära zu Ende ging. Angefangen hat der Siegeszug mit einem Entwurf von Ferdinand Porsche. Er nahm 1933 den Auftrag von Adolf Hitler an, ein billiges Volks-Auto für alle Schichten zu entwickeln. Porsche griff dazu eine Idee des Konstrukteurs Béla Barényi aus den 1920er Jahren auf. 1939 sollte der kugelige „Kraft-durch-Freude-Wagen“ in Serie gehen. Erst 1947 konnten Privatpersonen die ersten VW-Modelle kaufen. Das Wirtschaftswunder auf vier Rädern aus Wolfsburg war nicht zu bremsen, und schon 1955 feierte Volkswagen das millionste Exemplar. „Made in Germany“ kam auch in den USA gut an, wo der „Beetle“ zum Verkaufshit wurde. „Er läuft und läuft und läuft ...“, hieß es in VWs Werbung.

Das endgültige Aus kam erst 2003: In Mexiko wurde der letzte Ur-Volkswagen mit dem luftgekühlten Boxer-Motor im Heck montiert. Kein anderes Automobil wurde bis 2002 so oft hergestellt, mehr als 21,5 Millionen Käfer laufen weltweit aus den VW-Hallen.

Hans-Christian Wã¶ste

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