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Wirtschaft Warnstreiks: Tegel hart getroffen
Nachrichten Wirtschaft Warnstreiks: Tegel hart getroffen
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00:00 09.02.2017

Passagiere an mehreren deutschen Flughäfen haben gestern wegen eines Warnstreiks des Bodenpersonals mit ausgefallenen oder verspäteten Verbindungen kämpfen müssen. Berlin war besonders stark betroffen. Dort wurden am Airport Tegel nach Angaben des Betreibers während des fünfstündigen Ausstands am Morgen 115 Flüge gestrichen, in Schönefeld waren es 22.

Damit hatten die Arbeitsniederlegungen etwa im Check-in oder bei der Abfertigung des Gepäcks Folgen für fast alle frühen Verbindungen der Gesellschaften Lufthansa, Air Berlin, Germanwings und Eurowings in der Hauptstadt. Auch in Stuttgart und München gab es Probleme, während der Flugverkehr in Hamburg relativ wenig eingeschränkt war. In Berlin verspäteten sich auch nach der Wiederaufnahme des regulären Betriebs gegen Mittag noch Flüge.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die Bodenservice-Beschäftigten in Tegel und Schönefeld zwischen 5 und 11 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Nach Angaben des Airport-Betreibers blieb ein „großes Chaos“

allerdings aus: „Viele Passagiere sind durch gute Information gestern und heute erst gar nicht zu den Flughäfen gekommen.“

Abgefertigt werden konnte am frühen Morgen in Berlin lediglich eine Air-Berlin-Maschine von Tegel nach Düsseldorf. Die Billigflieger Ryanair und Easyjet hatten die meisten Verbindungen auf nach 11

Uhr verschoben. So sollten vor allem internationale Routen wie nach Lissabon, London, Istanbul oder Oslo aufrechterhalten werden. An dem Berliner Ausstand beteiligten sich rund 550 Mitarbeiter.

OZ

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