Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Watzke sieht erhebliches Wachstumspotenzial bei BVB
Nachrichten Wirtschaft Watzke sieht erhebliches Wachstumspotenzial bei BVB
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:32 21.11.2016
BVB-Präsident Reinhard Rauball bei der Mitgliederversammlung. Quelle: Bernd Thissen
Anzeige
Dortmund

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund sieht in den kommenden Jahren erhebliche Wachstumspotenziale. Nach einem Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2015/16 (30.6.) von 376 Millionen Euro erwartet Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beim Vize-Meister weiteren Aufschwung.

Als Umsatztreiber könnten sich die neuen Fernsehverträge, Neureglungen in der Champions League und das Merchandising in Fernost entwickeln.

Von den rund 28 Millionen Euro Gewinn der AG will der BVB 5,5 Millionen Euro ausschütten. Das sind 6 Cent je Aktie. „Wir hätten auch mehr Geld ausschütten können“, sagte Watzke. Aber der restliche Gewinn werde wie schon zuletzt für Investitionen benötigt.

Allein die TV-Rechte in der Bundesliga sollen ab 2017/18 Einnahmen im mittleren zweistelligen Millionenbereich einbringen. Zudem wurden Rahmenbedingungen für die UEFA-Clubwettbewerbe ab der Saison 2018/19 ausgehandelt, die dem BVB Vorteile bieten können. Die vier Topligen erhalten zukünftig vier feste Startplätze für die Königsklasse. Auch bei der Geldverteilung profitieren die großen Clubs noch mehr als zuvor. Weit über 100 Millionen Euro können dann die Global Player wie der FC Bayern, Real Madrid oder der FC Barcelona zukünftig pro Saison generieren, was einer Verdoppelung der jetzigen Einnahmen gleichkommt. Bei der Neugestaltung habe der BVB an einem Strang mit Bayern München gezogen, sagte Watzke.

Sportlich sieht der Geschäftsführer die Mannschaft nach dem jüngsten Umbruch auf einem guten Weg. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir den Höhepunkt dieser Mannschaft noch längst nicht erreicht haben.“ Als Grund sieht Watzke nach dem Weggang von Leistungsträgern wie Mats Hummels und Ilkay Gündogan den Neuaufbau mit acht jungen Spielern. Die Mannschaft stehe inzwischen auf Platz drei in der Liga habe sich schon nach vier Spieltagen für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. „Der Verein war noch nie so gut aufgestellt“, sagte Watzke.

In der Uefa-Rangliste rangiert Dortmund auf Platz sieben hinter Paris und vor Chelsea. Platz eins belegt Real Madrid vor dem FC Bayern. Nach Mitgliederstärke hat der BVB (144 000) inzwischen Schalke 04 (143 000) überholt und ist die Nummer zwei hinter den Bayern (277 000). International will Watzke von Rang vier auf zwei vorstoßen. Den FC Barcelona und Benfica Lissabon will er überholen. 

dpa

Mehr zum Thema

Im Interview betont RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick den Anteil von Trainer Hasenhüttl am sportlichen Erfolg des Aufsteigers. Dass ein Spieler schon vom Meistertitel redet, findet er nicht verwerflich.

17.11.2016

Ralph Hasenhüttl hat den größten Anteil am bisherigen Erfolg des Bundesliga-Aufsteigers RB Leipzig, sagt Ralf Rangnick. An diesem Freitag kann er mit seinem Team die Liga-Spitze erobern.

18.11.2016
Fußball Wembley-Helden und Pechvögel - BVB gegen Bayern voller Brisanz

Beim Supercup bekam Carlo Ancelotti schon einmal einen Vorgeschmack auf die attraktivste Paarung der jüngsten Bundesliga-Vergangenheit. Es sind die Meister der vergangenen sieben Jahre - und packende Duelle gab es zuletzt reichlich.

18.11.2016

Bei immer mehr toten Wildvögeln wird in Deutschland die Vogelgrippe nachgewiesen. Bislang gilt die Stallpflicht fürs Federvieh je nach Risikolage. Das könnte sich bald ändern. Das Bundesagrarministerium trifft Vorbereitungen für eine bundesweite Stallpflicht.

21.11.2016

Langsam werden in Großbritannien die negativen Folgen des Brexit-Votums spürbar, das Wachstum droht zu leiden. Premierministerin May will mit niedrigeren Unternehmenssteuern gegensteuern - Finanzminister Schäuble findet das gar nicht gut.

21.11.2016
Wirtschaft Schlussworte bei Apec-Gipfel - Obama will sich weiter einmischen

Ein nachdenklicher Barack Obama verabschiedet sich von der internationalen Bühne. Er sorgt sich um zwei große Baustellen, bei denen sein Nachfolger Trump fast alles anders machen will.

21.11.2016
Anzeige