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Nachrichten Wirtschaft Wird Rostock deutscher Sitz der Reederei Stena Line?
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00:00 20.03.2013
Rostock

Die schwedische Reederei Stena Line hat ihren Standort im Rostocker Seehafen ausgebaut. „Stena Line hatte 40 Jahre lang mit Kiel einen Hafen in Deutschland, der Hauptkorridor von Nordeuropa in Richtung Süden läuft aber nicht mehr über Kiel“, sagte Stena- Line-Geschäftsführer Gerald Lefold gestern im neuen Bürokomplex der Reederei im Rostocker Seehafen. Diese Veränderungen in der Transportlogistik der vergangenen 20 Jahre seien Grund für den Schritt, sich in Rostock anzusiedeln und von da aus die Aktivitäten in Richtung Zentraleuropa zu verstärken. Derzeit seien knapp 40 Mitarbeiter in Rostock beschäftigt, in Kiel etwa 70. Das Familienunternehmen überlegt, den deutschen Hauptsitz in Rostock anzusiedeln.

Wie Stena-Line-Chef Carl-Johan Hagman sagte, nimmt die wirtschaftliche Bedeutung Deutschlands in Europa immer weiter zu, gleichzeitig wachse der Handel im Ostseeraum. Dabei verfüge Rostock über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur.

Der Rostocker Hafenchef Ulrich Bauermeister zeigte sich zufrieden, dass mit Stena Line der europaweit größte Fährreeder in Rostock einen Standort hat. Laut Hagman betreibt Stena Line weltweit 23 Routen. Gestern war der Betrieb einer neuen Route zwischen dem südkoreanischen Sokcho und den russischen Häfen Zarubino und Wladiwostok aufgenommen worden. Ende 2012 hatte Stena Line fünf Ostsee-Routen vom Konkurrenten Scandlines übernommen.

OZ

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