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Nachrichten Wirtschaft Wirtschaftsspionage kostet Milliarden
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03:42 29.08.2013
Innenminister Friedrich Quelle: dpa
Berlin

Durch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland nach Schätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) jährlich ein Schaden von 50 Milliarden Euro. Es gebe massive Versuche, den „Rohstoff Geist“ in deutschen Unternehmen zu stehlen, sagte Friedrich gestern. Viele Firmen seien nur schlecht gegen Attacken gerüstet. Bundesregierung, Verfassungsschutz und Spitzenverbände vereinbarten, gemeinsam bis 2015 ein Schutzkonzept gegen Spionage-Attacken zu erarbeiten.

Der Präsident des Inlandgeheimdienstes, Hans-Georg Maaßen, sieht keine Hinweise darauf, dass britische oder US-Geheimdienste im Rahmen der NSA-Spähaffäre deutsche Firmen ausspioniert hätten. Der Verfassungsschutz gehe jedem Verdacht konsequent nach: „Wir sind nicht blind, und wir sind auch nicht naiv“, sagte Maaßen. Die meisten Angriffe kämen jedoch aus China und Russland.

Der Chef des Industrieverbandes BDI, Ulrich Grillo, nannte es dagegen „ganz besonders besorgniserregend“, in welchem Ausmaß Geheimdienste befreundeter Staaten den Datenverkehr überwachten. Grillo schlug vor, Wirtschaftsspionage im Völkerrecht zu ächten.

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