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„Wirtschaftsweise“: Konjunkturaufschwung setzt sich fort

Wachstum von 1,4 Prozent „Wirtschaftsweise“: Konjunkturaufschwung setzt sich fort

Wachstum trotz der Unsicherheiten über die künftige US-Politik: Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Wirtschaft weiter wächst. Getragen wird der Aufschwung unter anderem von der weiterhin guten Lage am Arbeitsmarkt.

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Die weiterhin gute Lage am Arbeitsmarkt beflügelt das Wirtschaftswachstum in Deutschland.

Quelle: Peter Kneffel

Frankfurt/Main. Die deutsche Wirtschaft bleibt trotz politischer Unsicherheiten rund um den Globus nach Einschätzung der „Wirtschaftsweisen“ auf Wachstumskurs.

Für dieses Jahr korrigierten die Top-Wirtschaftsberater der Bundesregierung ihre Prognose leicht nach oben: „Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Frühjahr 2017 im Aufschwung.“ Die Experten trauen Europas größter Volkswirtschaft nun ein Wachstum von 1,4 Prozent zu.

Zuletzt war der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten von einem Plus von 1,3 Prozent ausgegangen. Im kommenden Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt dann um 1,6 Prozent steigen.

2016 war die deutsche Wirtschaft um 1,9 Prozent gewachsen, allerdings gab es auch mehr Arbeitstage als 2017. Bereinigt um diesen Effekt sagen die Experten ein Plus von 1,7 Prozent für dieses Jahr voraus. Getragen wird der Aufschwung unter anderem von der weiterhin guten Lage am Arbeitsmarkt und der erwarteten Beschleunigung der Weltwirtschaft, von der die exportorientierte deutsche Industrie profitieren dürfte.

Sorgen bereiten den Experten allerdings die von US-Präsident Donald Trump geforderten protektionistischen Maßnahmen. „Sie bilden eine Gefahr für das globale Handelssystem und ein Risiko für die Weltwirtschaft“, mahnten die „Wirtschaftsweisen“ in Frankfurt.

Sie verteidigten die Exportstärke Deutschlands. Die Mehrheit des fünfköpfigen Sachverständigenrates bezeichnete die Kritik insbesondere aus den USA am deutschen Überschuss im Handel mit anderen Ländern als nicht stichhaltig. „Der deutsche Leistungsbilanz-Überschuss ist zwar hoch, doch signalisiert dies kein makroökonomisches Ungleichgewicht“, sagte der Vorsitzende der „Wirtschaftsweisen“, Christoph Schmidt.

Die Politik müsse sich allerdings fragen, „warum deutsche Unternehmen vergleichsweise viel im Ausland und nicht im Inland investieren“, sagte Schmidt. Die Bundesregierung sollte daher die Attraktivität des Investitionsstandortes Deutschland steigern.

Der deutsche Leistungsbilanz-Überschuss steht seit Jahren in der Kritik - auch aus den USA. Die neue Regierung unter Donald Trump hatte den Ton zuletzt allerdings deutlich verschärft. Trumps Wirtschaftsberater Peter Navarro hatte Deutschland vorgeworfen, in seinen Handelsbeziehungen von einer „extrem unterbewerteten“ Währung zu profitieren. Der Vorwurf der Währungsmanipulation sei „absurd, angesichts der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB)“, sagte Schmidt.

dpa

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