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Wowereit erwartet von Mehdorn zügige BER-Eröffnung

Berlin Wowereit erwartet von Mehdorn zügige BER-Eröffnung

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erwartet vom neuen Berliner Flughafenchef, Hartmut Mehdorn, eine zügige Fertigstellung des Pannen-Airports.

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Ex-Bahnchef Mehdorn will keine Zeit verlieren, um den Hauptstadtflughafen startbereit zu machen. Foto: Hannibal

Berlin. Mehdorn bleibe nicht für zehn Jahre, sondern habe einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben mit dem klaren Auftrag, den Flughafen fertigzustellen, sagte Wowereit im RBB-Inforadio am Samstag. Die Eröffnung des Airports war bisher viermal verschoben worden. Einen neuen Termin gibt es nicht.

„Wir müssen Probleme lösen und nicht nur beschreiben, und da kann Mehdorn Impulse geben“, sagte Wowereit. Zugleich äußerte er Verständnis für kritische Äußerungen zur Berufung des früheren Bahnchefs. Ihm sei klar gewesen, dass „eine Reizfigur wie Hartmut Mehdorn nicht nur Applaus auslösen wird“.

EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) verteidigte den neuen Flughafen-Chef. „Mehdorn ist einer der erfahrensten und klügsten deutschen Manager“, sagte Oettinger der „Welt“ (Sonntag). „Er kennt auch die Abläufe in der Politik sehr gut. Deswegen ist er für die Aufgabe in Berlin hervorragend geeignet.“

Mehdorn soll am Montag zu seinem ersten Arbeitstag antreten. Ihn erwartet keine leichte Aufgabe. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ ist die Zahl der Mängel am neuen Hauptstadtflughafen möglicherweise doppelt so hoch wie bislang angenommen. Von bis zu 40 000 Mängel berichtet das Blatt und beruft sich dabei auf einen Fortschrittsbericht zur Baustelle.

Ein Flughafensprecher sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass ihm diese Zahl nicht bekannt sei. Solche Zahlen seien zudem irreführend. „Das entscheidende Problem ist und bleibt die Brandschutzanlage.“ In dem Bericht sollen alle relevanten Punkte zusammengefasst werden. Dort sind allerdings auch kleinste Mängel wie ein Sprung in einer Fliese aufgelistet.

Streit wird es wohl weiter über ein Nachtflugverbot geben. Wowereit bekräftige die Berliner Position, die Nachtruhe nicht so auszuweiten, wie es Brandenburg jetzt wolle. Das sei früher gemeinsame Position aller drei Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund gewesen. „Und die brandenburgischen Behörden haben das bewilligt“, sagte Wowereit im RBB-Inforadio. Mehdorn habe deutlich gemacht, dass der Flughafen diese Randzeiten brauche. „Oder wir müssen daraus einen Provinzflughafen machen und auf die großen Pläne der Verkehrsdrehkreuz verzichten. Das ist aber nicht die Strategie der BER-Gesellschafter, wie sie bislang verfochten wurde“, sagte Wowereit.

Der Sprecher des Volksbegehrens für ein Nachtflugverbot, Matthias Schubert, ist dennoch zuversichtlich. „Herr Mehdorn entscheidet das nicht, die öffentliche Hand entscheidet das“, sagte er am Samstag der dpa. Mehdorn sei zwar der Vorsitzende des Flughafens, aber nicht der Chef von Wowereit, Brandenburgs Minister Matthias Platzeck (SPD) und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).

dpa

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