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Nachrichten Wirtschaft ZDF zeigt neue Dokureihe „Die Reise der Menschheit“
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11:05 02.05.2018
Die Menschen waren eigentlich schon immer unterwegs. Das veranschaulicht die dreiteilige ZDF-Dokumentation „Die Reise der Menschheit - ein Blick in die Geschichte“. Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild
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Berlin

Der Mensch ist eigentlich immer in Bewegung und immer unterwegs. Das galt schon für die Urmenschen und den ersten Homo Sapiens. Und für den modernen Menschen, der sich über alle Kontinente verbreitet hat, gilt es umso mehr.

Migration ist sein Schicksal. Manchmal aus Neugier oder Abenteuerlust, oft aus Not gezwungen verlassen Menschen ihre Heimat und machen sich auf an neue Ufer. Dem Thema widmet sich das ZDF nun in der dreiteiligen Dokumentation „Die Reise der Menschheit - ein Blick in die Geschichte“ mit Dirk Steffens. Dabei setzt die Dokureihe nach beim ZDF inzwischen bewährten Muster auch auf dokumentarische Spielszenen und auf Computeranimationen.

Die erste Folge „Der Aufbruch“ ist am Sonntag (29. April) in der Doku-Reihe „Terra X“ um 19.30 Uhr zu sehen. Die zweite, „Fremde Welten“, über die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus und die Folgen kommt am 6. Mai, die dritte, „Welt in Bewegung“, über Auswanderer aus Europa seit l850 am 13. Mai. Terra-X-Moderator Dirk Steffens, selbst ausgesprochen reiseerfahren, spricht mit Historikern, Archäologen, Genetikern und Sprachforschern, die sich mit den Migrationsbewegungen der Geschichte auskennen. Er reist dafür selbst um den Globus, nach Südamerika genau wie nach Ghana, Japan, New York oder Berlin.

„Es hat auf diesem Planeten noch nie zuvor eine Art gegeben, die sich so erfolgreich über alle Klimazonen und Kontinente ausgebreitet hat wie der Mensch“, sagt Steffens. „Seit es uns gibt, sind wir auf Wanderschaft.“ Die erste Folge beginnt mit dem Aufbruch des frühen modernen Menschen aus Afrika vor etwa 60 000 Jahren, mit dem die große Reise der Menschheit um den Globus begann. Rund 2000 Generationen hat es gedauert, bis alle bewohnbaren Kontinente besiedelt waren. Erst seit etwa 10 000 vor Christus sind die Menschen sesshaft geworden und haben gelernt, sich durch Landwirtschaft zu ernähren.

Aber auch in der Antike war Mobilität Alltag. Tausende wanderten ins Römische Reich ein, viele, weil sie davon träumten, römische Bürger zu werden. Andere wurden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, etwa als Sklaven für Römer, die sich das leisten konnten. Die Zeit der Völkerwanderung führte sogar dazu, dass sich Kulturen, Ethnien und Religionen europaweit veränderten - und das Römische Reich Geschichte wurde.

dpa

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