Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Zoff um VW-Sparkurs, Brief an Mitarbeiter

Wolfsburg Zoff um VW-Sparkurs, Brief an Mitarbeiter

Der heftige Streit um den größten Umbau bei Volkswagen mit Milliarden-Einsparungen lässt den Autobauer nicht los.

Voriger Artikel
Trotz Trump – Boom bei USA-Reisen
Nächster Artikel
Drogenbeauftragte will Tabakaußenwerbung endlich verbieten

Konzernchef Matthias Müller

Quelle: Foto: Dpa

Wolfsburg. Der heftige Streit um den größten Umbau bei Volkswagen mit Milliarden-Einsparungen lässt den Autobauer nicht los. Nach dem Spitzengespräch zum weiteren Vorgehen beim Reizthema Zukunftspakt gingen Betriebsrat und Management gestern ergebnislos auseinander. Beide Seiten vertagten ihre Verhandlungen.

Vorausgegangen war ein erneuter Konflikt zwischen VW-Markenchef Herbert Diess und Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh. Dabei geht es um die Umsetzung der Spar- und Umbauziele bei der Kernmarke VW.

Der im November beschlossene Pakt sieht bis zum Jahr 2025 Jobstreichungen mit Jobaufbau in Zukunftsgeschäften und hohen Investitionen vor.

Es bestehe Einvernehmen über die Dringlichkeit, erklärte ein Sprecher des Betriebsrats: „Wir begrüßen es, dass Herr (VW-Konzernchef) Müller unsere Ansicht teilt, dass es so nicht weitergehen kann.

Volkswagen braucht Ruhe und Verlässlichkeit, um den Zukunftspakt umzusetzen.“ Ergänzend hieß es aber: „Wir würden es begrüßen, wenn der Konzern die Umsetzung und Einhaltung der Vereinbarungen stärker an sich zieht.“

In einem Brief an die Mitarbeiter hatte Diess geschrieben, er strebe eine „sachliche Klärung“ an. In einer internen Mitteilung wandte sich nun auch Konzernchef Matthias Müller an die Belegschaft: Man werde weiter „alles tun, damit Konflikte konstruktiv gelöst werden und Volkswagen vor Schaden geschützt wird“. Zuletzt sei in der Öffentlichkeit „der fatale und falsche Eindruck“ entstanden, „dass es bei VW nur noch gegeneinander . . . geht“. Dagegen müsse man sich aufs Wesentliche besinnen: „Volkswagen braucht jetzt etwas ganz anderes: Konzentration, um die Diesel-Krise weiter sauber auf- und abzuarbeiten. Konsequenz und Solidarität, um die begonnenen Reformen und die Neuausrichtung für die Zukunft gemeinsam zum Erfolg zu führen“, forderte Müller.

Bei der Auseinandersetzung mit Osterloh soll es etwa um die Frage gehen, ob und wann Leiharbeiter zu welchen Bedingungen trotz des insgesamt hohen Spardrucks noch übernommen werden können.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Dieses Foto mit Eisstrukturen am Kooser See – aufgenommen im Januar 2017 – schickte uns OZ-Leser Wolfgang Schielke. Eingefügt hat er ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt (1769-1860). „Von mir ein stiller Gruß an den verehrten Namenspatron meiner früheren Universität“, schreibt Schielke, der von 1974 bis 1979 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert hat.

Täglich erreichen die OZ-Redaktion weitere Leserbriefe zur Namensablegung der Uni Greifswald

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.