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08:10 24.08.2016
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Wiesbaden

Deutschkenntnisse bleiben ein entscheidender Schlüssel für den Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt. Das zeigt eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes zur Erwerbstätigkeit von Zuwanderern im Alter zwischen 20 und 64 Jahren.

Danach hatten Einwanderer der ersten und zweiten Generation im Jahr 2014 nur gut zur Hälfte (52,3 Prozent) einen Job, wenn sie lediglich über Grundkenntnisse in Deutsch verfügen. Sprechen sie hingegen fließend, erreicht ihre Erwerbstätigenquote mit 77,3 Prozent nahezu das Niveau der Einheimischen (79,6 Prozent).

Besonders deutlich sind die Differenzen bei zugewanderten Frauen, die mit geringen Deutschkenntnissen nur zu einem guten Drittel (36,1 Prozent) einer bezahlten Arbeit nachgehen. Sprechen sie hingegen gut Deutsch, haben 72,2 Prozent einen Job, fast so viele wie bei den einheimischen Frauen (75,9 Prozent).

Auch die Qualität der Arbeit bessert sich mit zunehmenden Sprachkenntnissen. So verrichten 43,2 Prozent der Zuwanderer mit geringen Deutschkenntnissen Hilfsarbeiten, die meist gering bezahlt werden. Dieser Anteil sinkt bei den Migranten, die fließend Deutsch sprechen, auf 14,3 Prozent. Sie sind auch seltener unterhalb ihrer eigentlichen Qualifikation eingesetzt.

dpa

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