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Wolfsburg dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

VW gewährt Tarifbelegschaft Bonus trotz Abgas-Skandals - Höhe unklar VW zahlt seinen 120 000 Mitarbeitern im Haustarif trotz der milliardenschweren Belastungen ...

Wolfsburg. VW gewährt Tarifbelegschaft Bonus trotz Abgas-Skandals - Höhe unklar

VW zahlt seinen 120 000 Mitarbeitern im Haustarif trotz der milliardenschweren Belastungen aus der Abgas-Affäre auch für das Jahr 2015 einen Bonus. Der Konzern-Vorstandschef Matthias Müller und der Betriebsratsboss Bernd Osterloh einigten sich auf eine „Anerkennungsprämie“, deren genaue Summe jedoch noch nicht feststeht. Das geht aus der an diesem Donnerstag verteilten Mitarbeiterzeitschrift „Mitbestimmen“ hervor, von deren Inhalt die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Der Haustarifvertrag sichert eine Gewinnbeteiligung bei der Kernmarke VW-Pkw, diese steckt aber wegen Rückstellungen für die Abgas-Affäre derzeit tief in den roten Zahlen. Osterloh und Müller begründen die alternative Anerkennungsprämie mit einer herausragenden Leistung voll Mehrarbeit und Sonderschichten an den Standorten, aber auch mit dem Einstehen der Belegschaft für ihren Arbeitgeber in den schwierigen Zeiten des weltweiten Abgas-Skandals.

RWE-Aufsichtsrat berät über Konzernumbau - Vorstände werden bestimmt

Essen (dpa) - Der Aufsichtsrat des Energieriesen RWE berät seit Donnerstagvormittag über einen grundlegenden Umbau des Konzerns. Dabei geht es unter anderem um die künftigen Vorstände in den zwei geplanten neuen RWE-Großgesellschaften, wie aus dem Umfeld des Kontrollgremiums bestätigt wurde. RWE will die erneuerbaren Energien sowie das Netz- und Vertriebsgeschäft in einer neuen Gesellschaft („NewCo“) bündeln. Sie soll vom jetzigen Gesamt-RWE-Chef Peter Terium geleitet werden. Die alte Muttergesellschaft RWE AG mit den Kraftwerken übernimmt der bisherige RWE-Vize Rolf Martin Schmitz. Außerdem steht im Aufsichtsrat der Vorschlag des Managements zur Diskussion, die Dividende für Stammaktien zu streichen. Dagegen haben viele Kommunen lautstark protestiert.

Adidas 2015 mit erfolgreichem Comeback - „Besser in Form denn je“

Herzogenaurach (dpa) - Adidas-Chef Herbert Hainer setzt in seinen letzten Monaten bei Europas größtem Sportartikelhersteller zum großen Endspurt an. Der währungsbereinigte Umsatz sowie der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft sollen im laufenden Jahr um 10 bis 12 Prozent steigen, kündigte der dienstälteste Dax-Vorstand am Donnerstag bei Vorstellung der Bilanz im fränkischen Herzogenaurach an. Der Nike-Konkurrent hatte seine Erwartungen an das Sportjahr 2016 mit der Europameisterschaft in Frankreich und den Olympischen Sommerspielen in Brasilien bereits vor einigen Wochen hochgeschraubt. „Als Konzern sind wir heute stärker und besser in Form als je zuvor“, sagte Hainer. Im Weltmeister-Jahr 2014 hatten noch Probleme im Golf-Geschäft, Fehler auf dem US-Markt und der Verfall des russischen Rubels den Gewinn einbrechen lassen.

Merkel: Leuna zeigt Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte

Leuna (dpa) - Der Chemiestandort Leuna im Süden Sachsen-Anhalts spiegelt nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte wider. Leuna stehe sowohl für Erfindergeist als auch für Misswirtschaft und Umweltsünden in der DDR, sagte Merkel am Donnerstag bei einem Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Standorts. Sie erinnerte auch an die Gründung des ersten Werks mitten im Ersten Weltkrieg, als Sprengstoffe benötigt wurden. Auch die Zwangsarbeiter in der Zeit des Nationalsozialismus dürften nicht vergessen werden. „Es bleibt unsere Pflicht, daran zu erinnern“, sagte Merkel. Heute sei die Region ein Beispiel internationaler Zusammenarbeit.

Reiseindustrie spürt Verunsicherung der Urlauber

Frankfurt/Main (dpa) - Das Sommerreisegeschäft kommt nach den Anschlägen in beliebten Urlaubsregionen nur schleppend in Schwung. „In den letzten zwei Wochen sehen wir eine deutliche Erholung und eine insgesamt positive Buchungsentwicklung“, sagte der Präsident des Branchenverbandes DRV, Norbert Fiebig, am Donnerstag in Frankfurt. Insgesamt liegen die Buchungen derzeit jedoch unter denen des Vorjahreszeitraums. Die Prognose für das Reisejahr fällt verhalten aus. Ziel sei es, nicht deutlich unter dem starken Vorjahr zu bleiben, sagte Fiebig. „Entscheidend wird vor allem die Entwicklung in der Türkei und in Ägypten sein.“ Insbesondere das deutliche Buchungsminus von 40 Prozent für die Türkei - Rang drei der beliebtesten Ziele der Bundesbürger im vergangenen Jahr - trübt die Bilanz vor Beginn der weltweit größten Reisemesse ITB in Berlin.

VW-Tochter Audi liefert weniger Gewinn ab

Ingolstadt (dpa) - Ein Rekordjahr hatte Audi-Chef Rupert Stadler angekündigt - nun hat ihm vor allem die Diesel-Affäre den Gewinn verhagelt. Das Betriebsergebnis der Ingolstädter VW-Konzerntochter fiel um 6 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro, und das trotz kräftigen Rückenwinds durch den schwachen Euro. Unter dem Strich blieben noch 4,3 Milliarden Gewinn - drei Prozent weniger als im Vorjahr, wie Stadler am Donnerstag sagte. Der Oberklasse-Hersteller Audi ist mit Abstand der wichtigste Gewinnbringer des Volkswagen-Konzerns. Die Wolfsburger haben die Vorlage ihrer Jahresbilanz wegen des Diesel-Skandals auf April verschoben. Der Rückruf der Dieselmotoren mit falschen Abgaswerten und die juristischen Folgen der Affäre belasteten das Ergebnis samt Rückstellungen mit 228 Millionen Euro.

Streit über neuen Kurs stürzt Playmobil in Führungskrise

Zirndorf (dpa) - Gut eineinhalb Jahre nach dem Tod des Playmobil-Alleineigentümers Horst Brandstätter hat ein Streit über den künftigen Kurs den fränkische Spielwarenhersteller in eine Führungskrise gestürzt. Im Zuge der geplanten Neuausrichtung der Unternehmensgruppe musste nun die frühere Brandstätter-Vertraute Judith Weingart ihren Hut nehmen, teilte die hinter den Marken Playmobil und Lechuza stehende Unternehmensgruppe Geobra Brandstätter am Donnerstag mit. Als Grund nannte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage „unterschiedliche Vorstellungen“ bei der geplanten Neuausrichtung des Unternehmens. „Dieser Weg bleibt nicht ohne Konflikte“, heißt es in einer Stellungnahme.

Obst, Zahnpasta und einen Roten: Wein aus Supermarkt immer populärer

Düsseldorf (dpa) - Beim Einkaufen im Supermarkt grad noch den Wein zum Abendessen kaufen? Kein Problem. Immer mehr Menschen scheinen das lieber zu machen, als den guten Tropfen direkt beim Winzer zu bestellen. „Vor allem die klassischen Supermärkte mit einer Fläche unter 5000 Quadratmetern werden als Absatzschiene für die deutschen Erzeuger immer wichtiger“, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, Monika Reule, am Mittwochabend im Vorfeld der internationalen Fachmesse ProWein (13.-15.3.) in Düsseldorf. Ergänzt um regionale und höherwertigere Weine im Regal sei der der Marktanteil des klassischen Lebensmitteleinzelhandels am Verkauf deutscher Weine weiter gestiegen, seit 2012 von 10 auf 17 Prozentpunkte. Die Kehrseite: Während der Supermarkt Kasse macht, gehen die direkten Verkäufe der Erzeuger zurück.

Conti meldet guten Jahresstart

Hannover (dpa) - Der Autozulieferer Continental will im laufenden Jahr weitere Kraft tanken für den tiefgreifenden Wandel der Branche. Trends wie Autopilotenfunktionen, Internet-Dienstleistungen am Steuer oder die Elektromobilität stellten die Autowelt zunehmend auf den Kopf, erklärte das Unternehmen zur Bilanzvorlage am Donnerstag. Als ein Beispiel nannte Konzernchef Elmar Degenhart Assistenzsysteme, die zunächst Fahrer entlasten und im nächsten Jahrzehnt die Kontrolle übernehmen sollen. „2020 werden wir in unserem Automotive-Geschäft bereits jeden zehnten Euro, also mehr als drei Milliarden Euro, mit Produkten erlösen, die automatisiertes Fahren ermöglichen“, sagte er. Dank eines guten Sommerreifengeschäfts sei der Jahresanfang solide.

Dax gibt nach Erholungsrally etwas nach

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag an Schwung verloren. Der Dax büßte 0,19 Prozent auf 9758,35 Punkte ein. Im bisherigen Wochenverlauf hatte der deutsche Leitindex in der Spitze 3,5 Prozent gewonnen. Trotz anhaltend positiver Grundstimmung habe er nun sein Potenzial erst einmal ausgeschöpft, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar mit dem Blick auf die nun drei Wochen währende Erholung Den Euro-Referenzkurs setzte die Europäische Zentralbank am Nachmittag auf 1,0901 (Vortag: 1,0856) US-Dollar etwas höher fest. Der Dollar kostete damit 0,9173 (0,9212) Euro.

dpa

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