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Wissen Gerst: „Habe großen Respekt vor zweiter Mission“
Nachrichten Wissen Gerst: „Habe großen Respekt vor zweiter Mission“
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12:16 14.05.2018
Bald wieder auf dem Weg ins All: Astronaut Alexander Gerst. Quelle: AP
Moskau

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst sieht seiner zweiten Mission auf der Internationalen Raumstation und seiner neuen Aufgabe als Kommandant der ISS mit großem Respekt entgegen. „Wenn ich es hinbekomme, dass wir unser Programm durchführen und dass wir als Freunde zurückkommen, dann ist das für mich eine großartige Mission geworden“, sagte Gerst am Montag im Kosmonautenausbildungszentrum bei Moskau.

Mit seinen Kollegen, dem Russen Sergej Prokopjew und der US-Amerikanerin Serena Auñón-Chancellor, sei er auf dem besten Weg, dass das gelingt, sagte Gerst bei einer Pressekonferenz zum Abschluss des Trainings für den bevorstehenden Raumflug.

Deutsche Astronauten im All

Bislang waren elf Deutsche auf Missionen im Weltraum – allesamt Männer. Der erste war der DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn. Er flog 1978 für acht Tage zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. Im November 1983 startete der bundesdeutsche Astronaut Ulf Merbold in einem Space Shuttle ins All, um das Weltraumlabor Spacelab in Betrieb zu nehmen. Er war als einziger Deutscher bislang dreimal im All.

Zuletzt war 2014 Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS. Am 6. Juni soll Gerst wieder zur Raumstation starten und dort einige Zeit sogar erster deutscher ISS-Kommandant werden. Anfang 2017 wurde verkündet, dass Matthias Maurer ins aktive Esa-Astronautenkorps aufgenommen wurde.

Der Geophysiker aus Künzelsau in Baden-Württemberg war bereits 2014 auf der ISS. Anfang Juni bricht er vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus erneut zum Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde auf.

Dort soll der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa ein halbes Jahr bleiben und für einige Monate auch als erster Deutscher das Kommando übernehmen. „Es ist eine große Ehre, dass die internationalen Partner uns als Esa die Verantwortung für die Raumstation geben“, sagte Gerst. Die größten Geldgeber für das fliegende Labor sind die USA und Russland.

Von RND/dpa

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