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Aktionstag setzt Zeichen gegen Rassismus

Rostock Aktionstag setzt Zeichen gegen Rassismus

Berufliche Integration von Flüchtlingen bleibt eine große Herausforderung

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Internationale Teams traten beim Drachenboot-Schieben gegeneinander an und wurden von den Besuchern lautstark angefeuert.

Quelle: Foto: Julia Fischer

Rostock. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ fand gestern der Aktionstag „Zusammen gegen Rassismus“ im Hallenschwimmbad „Neptun“ statt. Zahlreiche Rostocker Vereine und Institutionen setzten damit ein klares Zeichen gegen Rassismus und für Respekt und Toleranz in Rostock.

„Wir wollen erreichen, dass Hemmschwellen abgebaut werden“, begrüßt der stellvertretende Vorsitzende des Rostocker Migrantenrates, Hikmat Al-Sabty, die Gäste. Sport sei dabei eine gute Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen und Sprachbarrieren zu überwinden.

An dem Aktionstag traten gemischte Teams beim Indoor-Drachenbootrennen gegeneinander an. Zwei Teams saßen sich jeweils in einem Boot gegenüber und versuchten, die gegnerische Mannschaft über die Linie zurückzudrängen. Wer nicht gerade die Sportler anfeuerte oder selbst teilnahm, konnte sich im Marmorsaal bei Kaffee und Kuchen an zahlreichen Ständen über Beratungsangebote zur sozialen und beruflichen Integration informieren.

„Wenn man Kontakt zur einheimischen Bevölkerung hat, kann man die Sprache besser erlernen“, sagt Anke Diettrich, Leiterin der Rostocker Arbeitsagentur. Und die wiederum sei Voraussetzung für die berufliche Integration. 154 Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr eine Arbeitsstelle in Rostock gefunden, hauptsächlich in den Bereichen Gastronomie und Gebäudereinigung. Diettrich hofft, dass sich die Zahl in diesem Jahr noch vergrößern wird. „Aber“, ergänzt sie, „es ist nicht so leicht, Jugendliche in eine Ausbildung zu integrieren.“ Die Sprachbarriere sei oft noch zu groß und die Ausbildung sehr anspruchsvoll. Außerdem benötigen die jungen Leute zunächst einen deutschen Schulabschluss.

„Die berufliche Integration von Flüchtlingen ist eine sehr große Herausforderung, aber auch ein wichtiger Wegbereiter für die soziale Integration“, ergänzt Frank Junghans, Geschäftsführer des Hanse-Jobcenters Rostock.

juf

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