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Alle Zehntklässler „untergebracht“

Satow Alle Zehntklässler „untergebracht“

Berufsorientierung an der Satower Schule zahlt sich wieder aus

Satow. Die Absolventen der „Mittleren Reife“ der Satower Schule am See haben es wieder geschafft: Alle 22 Mädchen und Jungen haben einen Ausbildungsplatz, gehen auf ein Gymnasium oder leisten ein Freiwilliges Soziales Jahr. Es habe zwar lange gedauert, aber es sei geschafft, sagt Detlef Galda, Koordinator für Berufsorientierung der Schule. „So lange hat es in den letzten Jahren noch nie gedauert“, muss er zugeben. Die Zwölftklässler der Satower Schule hatten zwölf Jahre hintereinander gleich nach der Schule eine Perspektive.

„Das ist sicherlich nicht ganz einmalig, aber das Ergebnis unserer kontinuierlichen Berufsorientierung“, sagt Schulleiterin Heike Walter. Seit Jahren investiert die Schule viel in die Berufsvorbereitung. Das sei vor allem ein Verdienst von Detlef Galda, lobt die Schulleiterin. Berufsorientierung wird in Satow großgeschrieben. „Und das beginnt sehr früh. Mit der Potenzialanalyse der Schüler“, sagt sie. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg sei aber auch die Berufseinstiegsbegleitung. Seit etwa fünf Jahren ist ein Berufseinstiegsbegleiter des Berufsbildungsvereins Steinhagen regelmäßig an der Schule. „Karin Schiffer hat sich über das normale Maß hinaus engagiert“, sagt Heike Walter. Sie kümmerte sich um die Schüler, die Probleme haben. Es wurden Verträge mit Schülern, Eltern und dem Berufsbildungsverein geschlossen – alles in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Gefördert wird dieses Engagement durch den europäischen Sozialfonds.

Natürlich sei alles freiwillig, aber es wurden auch Gespräche mit Eltern geführt, wenn sich Probleme bei ihren Kindern abzeichneten.

Positiv auf die Berufsorientierung hätten sich die Praxislerntage einmal in der Woche ausgewirkt, die Detlef Galda seit Jahren in Zusammenarbeit mit Betrieben organisiert.

Ein Zehntklässler wird im neuen Schuljahr das Gymnasium besuchen, einer ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Die meisten Schulabgänger gehen in die Ausbildung. Ein Schüler hatte bereits im September seinen Ausbildungsvertrag unterschrieben – in einem Satower Unternehmen, freut sich Heike Walter. Es ist Phillip Taulien. Er möchte Kfz-Mechatroniker werden. Seine Ausbildung absolviert er im Ford-Autohaus Allwardt in Satow. Schon im Praktikum habe er sich sehr interessiert und aufmerksam gezeigt, erzählen Sandra und Jörg Allwardt. „Er sieht, wo Arbeit anliegt und packt zu. Selbst bei unserer 25. Jubiläumsfeier hat er tüchtig geholfen. Seine Ferienarbeit war für uns stets eine gute Unterstützung“, sagt Autohaus-Chef Jörg Allwardt.

Renate Peter

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