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Alte Gebäude öffnen zum Tag des Denkmals

Bad Doberan/Westenbrügge Alte Gebäude öffnen zum Tag des Denkmals

Am 11. September stellen sich Kirchen, Schlösser, Gutsanlagen vor / Zehn Teilnehmer in unserer Region

Bad Doberan/Westenbrügge. Über 300 Jahre alt ist das Schloss in Hohen Luckow (Gemeinde Satow). Errichtet wurde es 1707 im Auftrag von Christoph von Bassewitz. An den Decken der Salons ist noch der historische Stuck zu sehen. Auf dem Gelände befinden sich die Wirtschaftsgebäude und ein Landschaftspark mit Ländereien. Das Haus hat eine spannende Geschichte zu erzählen und ist Zeuge zahlreicher historischer Ereignisse.

 

OZ-Bild

Die Windmühle in Kröpelin lädt ein.

Quelle: Rolf Barkhorn

Davon können sich Besucher am „Tag des Denkmals“ überzeugen, der am 11. September stattfindet und zu dem auch das Schloss herzlich einlädt. Es hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Karin Holland bietet Führungen durch das Haus an. Talente der Kreismusikschule spielen, es gibt Kaffee und Kuchen.

Im Bereich zwischen Bad Doberan und Neubukow nehmen insgesamt zehn historisch bedeutsame Gebäude am „Tag des Denkmals“ teil. Bundesweit sind es 8000. Das Motto in diesem Jahr lautet „Denkmale gemeinsam erhalten“. Der Tag steht im Zeichen des gemeinschaftlichen Handels.

Sehenswert ist auch die Galerieholländer-Windmühle in Kröpelin. Dieser Windmühlentyp verdrängte bereits im 16. Jahrhundert in den Niederlanden und in Norddeutschland die Bockwindmühlen und wurde vor allem zur Verarbeitung von Getreide genutzt. Sie wurde 1904 gebaut und gilt als Wahrzeichen Kröpelins, bis 1951 war sie in Betrieb.

In Satow selbst nehmen die Kirchenruine sowie die Patronatskirche teil. Zisterzienser-Mönche bauten die Kirche zwischen 1219 und 1224 aus Feld- und Backsteinen auf. Im Laufe der Jahrhunderte bröckelten die Wände immer mehr, vieles wurde verkauft. Erst 1881 stoppte Großherzog Friedrich Franz II. den weiteren Abbruch, sodass sie seitdem als Ruine stehen geblieben ist. Die Gemeinde Satow hat das Denkmal durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geschützt, den umliegenden alten Friedhof als Park angelegt. Für Besucher bieten Mitglieder des Vereins „Lebendige Steine – Kirchruine Satow“am 11. September stündlich Führungen ab 14 Uhr an. Es gibt einen Handwerkermarkt mit Produkten aus Filz, Ziegelsteinen etc.. Die Satower Patronatskirche hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet, um 16.30 Uhr gibt es eine Führung.

Weitere Teilnehmer: Das Schloss in Westenbrügge (Gemeinde Biendorf), Dorfkirche Hanstorf, das Doberaner Münster (Beinhaus, Bibliothek, Münster), Kirche Retschow und Rethwisch, die Galerieholländer-Windmühle, der Grenzturm in Kühlungsborn.

• Programm: www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/mv/244/

OZ

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