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Badespaß im Winter

Rostock/Bad Doberan/Wismar/Grevesmühlen Badespaß im Winter

In Mecklenburg gibt es zahlreiche Alternativen, auch in der kalten Jahreszeit zu schwimmen.

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Badespaß in der Rostocker Neptun Schwimmhalle. Zahlreiche Schwimmvereine trainieren auch in der kommunalen Einrichtung.

Quelle: Fotos: Frank Söllner

Rostock/Bad Doberan/Wismar/Grevesmühlen. Die mecklenburgische Ostseeküste bietet gerade für Wassersportler vielfältige Möglichkeiten. Im Winter allerdings ist die Ostsee ungemütlich. Schwimmer finden in der Region viele Alternativen zum Bad in der Ostsee.

OZ-Bild

In Mecklenburg gibt es zahlreiche Alternativen, auch in der kalten Jahreszeit zu schwimmen.

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Die Neptun-Schwimmhalle ist in Rostock zentral, direkt neben dem Ostseestadion gelegen. Bei der Eröffnung am 7. Oktober 1955 galt das Gebäude als eines der modernsten Schwimmbäder Europas. Das Hallenbad ist mit einer 25-Meter- und 50-Meter-Bahn sowie einer Sprunganlage ausgestattet, wobei die 50-Meter-Bahn und der Sprungturm nur für den Vereins- und Trainingsbetrieb genutzt werden können. Das Schwimmbad bietet hervorragende Bedingungen, allerdings schränkt das vielfältige Angebot von Vereinsschwimmen und Kursen die Öffnungszeiten für Hobbyschwimmer stark ein. Entweder sehr früh am Morgen oder spät am Abend öffnet die städtische Einrichtung ihre Türen. Für 1,5 Stunden zahlt ein Erwachsener 6 Euro Eintritt. Die stark variierenden Öffnungszeiten und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rathaus.rostock.de.

Die Wohnungsgenossenschaft Wiro betreibt eine moderne Schwimmhalle direkt am Ufer der Warnow im Rostocker Stadtteil Gehlsdorf. Die verglaste Außenfassade bietet beim Schwimmen das Gefühl, auch im Winter mitten in der Natur zu sein. Neben einer 25-Meter-Bahn gibt es auch ein separates Kinderbecken mit einer Rutsche. Im Bahnbeckenbereich beträgt die Wassertemperatur angenehme 28 Grad. Neben dem Schwimmbecken bietet der Komplex auch eine Sauna und ein Bistro. Während montags und dienstags die Halle nur halbtags geöffnet ist, haben Besucher von Mittwoch bis Sonntag ganztägig von 6 von 22 Uhr Zutritt. Ein Erwachsener bezahlt in Geldsdorf für 1,5 Stunden Aufenthalt 6 Euro. Weitere Informationen sind unter www.wiro.de/freizeit/schwimmhalle-gehlsdorf einzusehen.

Im Rostocker Osten befindet sich das Aquadrom in Graal-Müritz . Der Komplex bietet neben Hallensport, einer Kegelbahn und Fitnessangeboten auch eine Wasserwelt mit Innen- und Außenbereich. In dem 25-Meter-Becken kann man bei einer Tiefe von 3,85 Meter seine Bahnen ziehen. Das Becken ist auch mit einem Strömungskanal ausgestattet, der für Hobbyschwimmer eine besondere Herausforderung ist. Für die jüngeren Badegäste gibt es ein Kinderbecken. Das Kleeblatt-Außenbecken bietet angenehm warmes Ostseewasser. Zurzeit ist der Bereich jedoch geschlossen, soll aber mit Beginn der Weihnachtsferien wieder geöffnet werden.

Von Dienstag bis Freitag ist das Aquadrom von 12 bis 20 Uhr geöffnet, Sonnabend, Sonntag und Montag von 11.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Für 1,5 Stunden zahlt ein Erwachsener 7,30 Euro. Weitere Infos gibt es auf der Website unter www.aquadrom.net.

Mit 400 Quadratmetern Wasserfläche bietet in Kühlungsborn die Meerwasserschwimmhalle des Morada Strandhotels eine Alternative zur Ostsee. Die Wellness- und Freizeitoase Kübomare hat zwei Schwimmbecken. Eines ist 25 mal 12,50 Meter lang. Im zweiten Becken kann unter anderem auf Sprudelliegen entspannt werden. Das Besondere: Beide Schwimmbecken sind mit Meerwasser gefüllt, welches direkt aus der Ostsee gepumpt, gefiltert und auf 29 Grad erwärmt wird.

Die Meerwasserwelt ist montags bis sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für anderthalb Stunden 12 Euro, für drei Stunden 15 Euro. Kinder bis einschließlich 16 Jahren zahlen für anderthalb Stunden zehn Euro, für drei Stunden zwölf Euro.

Badespaß bietet in der kalten Jahreszeit auch das Ostseehotel „Klützer Winkel“ in Hohen Schönberg (Nordwestmecklenburg). Das Haus zwischen Klütz und Kalkhorst besitzt einen 2007 errichteten Anbau, in dem ein elf mal fünf Meter großes Schwimmbecken mit 28 Grad Celsius Wassertemperatur sowie einer Außendusche lockt. In der hauseigenen Wellness- Scheune finden Besucher außerdem zwei Trockensaunen (70 und 90 Grad Celsius), ein Solarium sowie einen Massage- und Beautybereich. „Unsere Gäste kommen aus ganz Nordwestmecklenburg und auch aus Lübeck zu uns“, erklärt Chiara Stamerra, Auszubildende im Ostseehotel.

Geöffnet ist die Schwimmhalle ganzjährig von 9 bis 21 Uhr. Dienstags, mittwochs und donnerstags ist das Becken allerdings jeweils von 15 bis 17 Uhr durch Kurse belegt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Erwachsene zahlen zehn Euro Eintritt, Kinder bis sechs Jahren fünf Euro. „Wir bieten aber auch Dreier- oder Zehnerkarten an, mit denen man zehn beziehungsweise 30 Euro sparen kann“, ergänzt Stamerra.

In Wismar ist vor 17 Jahren die alte Schwimmhalle durch ein Spaßbad ersetzt worden – sogar an der gleichen Stelle: in der Bürgermeister-Haupt-Straße. Bei der dort 1975 erbauten Schwimmhalle standen Ende der 1990er Jahre große Reparaturen ins Haus. Das große Becken war undicht und man überlegte, ob eine Sanierung oder ein Neubau sinnvoller wäre. Da flatterte ein Konzept für den Neubau eines modernen Spaßbades mit Wellness- und Sportbereich ins Rathaus: Wonnemar sollte es heißen, im November 2000 wurde es eröffnet. Und seither schwimmt es auf einer Erfolgswelle. In diesem Jahr freut sich der Eigentümer – die Interspa-Gesellschaft aus Stuttgart – über 550 000 Besucher – 50000 mehr als bisher. Das liegt mit am neuen Hotel, das das Bad seit Ende 2016 an seine Seite bekommen hat. Über einen 18 Meter langen sogenannten Bademantelgang in acht Metern Höhe gelangen die Gäste ins Spaßbad. Das hat eine Wasserfläche von 1445 Quadratmetern, besteht aus 18

Becken und diversen Saunen.

„So ein großes Angebot an einem Standort gibt es in Rostock leider nicht“, bedauert Steffen Kunze. Er fährt deshalb einige Male im Jahr von Rostock nach Wismar, um dort einige Stunden zu verbringen. Das tun viele Menschen aus der Region um Rostock und Nordwestmecklenburg. Sie sind wichtig, um mit dem Erlebnisbad Profit zu erwirtschaften. Denn der Wasserverbrauch im Wonnemar beträgt in zehn Jahren rund 1,2 Millionen Kubikmeter – das entspricht dem Verbrauch von 9520 Privathaushalten.

Wie Tobias Woitendorf, Vize-Geschäftsführer vom Landestourismusverband, betont, sei ein Hotel eine vernünftige Idee, um ein Erlebnisbad zukunftsfähig zu machen. Sechs Wonnemar-Bäder gibt es in Deutschland. Nur eins der Erlebnisbäder hat bislang ein Hotel – das in Wismar. „Auch die anderen Wonnemars sollen nach und nach ein Hotel bekommen“, berichtet die Wismarer Marketingleiterin, Madlen Spiekermann. Sie freut sich über die bundesweite Vorreiter-Rolle. Und die verläuft „sehr gut“. Die Buchungszahlen seien hervorragend. Die Gäste würden vor allem aus Deutschland kommen, aber auch überraschend viele Skandinavier checken ein. Außerdem nutzen unter der Woche etliche Geschäftsleute die Hotelzimmer, vor allem aus der Werft- und Holzindustrie. Und auch die schwimmen gern. Geöffnet ist das Wonnemar täglich von 10 bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet für vier Stunden ab 12,50 Euro, für einen Tag ab 14,90 Euro.

Richtig schwimmen

Schwimmen lernen die meisten Menschen schon im Kindesalter. Fast jeder Erwachsene in Deutschland beherrscht zumindest das Brustschwimmen, um sicher durch den Pool, den See und das Meer zu kommen. Doch erst durch die Abwechslung und verschiedene Schwimmstile wird aus dem einfachen Planschen richtiger Sport. Rückenschwimmen ist besonders geeignet für Menschen mit Rückenproblemen, da die Rückenmuskulatur sanft gestärkt wird. Wer den Kraulstil richtig beherrscht, flitzt nur so durchs Wasser. Der Antrieb kommt hier hauptsächlich aus den Armen.

Moritz Naumann, Anja Levien, Daniel Heidmann und K

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