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DSV-Sieben feiert dritten Sieg in Folge

Bad Doberan DSV-Sieben feiert dritten Sieg in Folge

25:11 — Doberans Handballer erfüllen Siegespflicht gegen BFC Preussen Berlin

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Doberans Oberliga-Handballer feiern ihren Heimsieg über den BFC Preussen Berlin. Auch wenn die Partie davor keinen Schönheitspreis verdient hat — die Punkte sind wichtig für den Klassenerhalt. Fotos (3): Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Nicht schön, aber wichtig: Die Oberliga-Handballer des Bad Doberaner SV haben am Sonnabend gegen den bereits feststehenden Absteiger BFC „Preussen“ Berlin einen Pflichtsieg eingefahren. Vor 250 Zuschauern bezwangen sie die Hauptstädter in der heimischen Stadthalle mit 25:11 (12:8) und machten damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Als Tabellensiebenter hat der DSV jetzt drei Punkte Vorsprung auf Rang zehn, den mit hoher Wahrscheinlichkeit ersten Abstiegsplatz. Bei allen Beteiligten herrschte nach den 60 Minuten Einigkeit: Es war ein schwaches Oberliga-Spiel. Das lag vor allem an den Gästen, die zeigten, warum sie in der kommenden Saison eine Klasse tiefer agieren werden. Insbesondere im Angriff — dem mit 463 Treffern harmlosesten der Liga — blieben die Berliner alles schuldig.

OZ-Bild

25:11 — Doberans Handballer erfüllen Siegespflicht gegen BFC Preussen Berlin

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Es war kein attraktives Spiel. Wir hätten vorn mehr Tempo machen müssen.“Lars Rabenhorst,

Trainer Doberaner SV

Im zweiten Abschnitt erzielten sie ganze drei (!) Tore. Ihre insgesamt elf Treffer stellen den Minusrekord der Saison dar. Kurios: Auf Platz zwei dieser unrühmlichen Statistik folgt der DSV, der bei der Heimniederlage gegen Fortuna Neubrandenburg nur 13 Mal traf.

Auch wenn der Erfolg gegen den BFC höher hätte ausfallen können und müssen: viele Vorwürfe kann man den Doberanern nicht machen. Es war nämlich nicht einfach, den sportlich limitierten Gegner durchgängig unter Druck zu setzen. „Es war kein attraktives Spiel, aber wir hätten vorn mehr Tempo machen müssen“, schätzte DSV-Trainer Lars Rabenhorst ein. Dafür konnte er sich wieder einmal auf das Prunkstück seiner Sieben verlassen — die Abwehr inklusive Torhüter Robert French. Zwar gestatteten die Hausherren den Berlinern vor der Pause noch die eine oder andere erfolgreiche Eins-zu-Eins-Situation, machten dann aber nach dem Wechsel dicht.

„Die waren unheimlich schwer zu bespielen“, stellte Jan Ritzrau fest. Alexander Stöwsand gestand selbstkritisch: „Wir haben zu viel quer gespielt statt den direkten Abschluss zu suchen.“ Beide hatten Recht — mit etwas mehr Konzentration im Angriff hätte man die Berliner auch mit 40 Toren nach Hause schicken können. Vermisst wurde ein ums andere Mal die ordnende Hand von Routinier Yan Vizhbovskyy (38), der mit Kniebeschwerden passen musste. Doch auch ohne ihn bauten die Einheimischen den Vorsprung über die Stationen 16:9 (35.) und 21:10 (50.) bis zum 25:11-Endstand aus.

Bemerkenswert waren am Ende noch zwei Saisonpremieren aufseiten des DSV. Zum einen gab Linkshänder Till Sachse nach über einem Jahr Pause sein Comeback im Oberliga-Team, das er auch gleich mit einem Treffer krönte. Zum anderen wurde die verhinderte Physiotherapeutin Katja Allwardt erstmals von Christin Markus vertreten, die in einer fairen Partie einen ruhigen Abend verlebte.

Der Blick auf das Restprogramm des Doberaner SV, der jetzt dreimal in Folge gewonnen hat, vermittelt mit Blick auf den Klassenerhalt durchaus Optimismus. Die Rabenhorst-Schützlinge treten am kommenden Sonntag zum Nachholspiel beim Tabellenzweiten SG OSF Berlin an. Dort sind sie zwar Außenseiter, aber die beiden abschließenden Aufgaben erscheinen durchaus lösbar. Am 30. April ist der DSV zum MV-Derby bei der SG Uni Greifswald/Loitz (Hinspiel 28:16) zu Gast und zum Saisonfinale kommt der VfL Lichtenrade am 7. Mai (18.00 Uhr) in die Stadthalle. Auch gegen diesen Gegner feierten die Doberaner im Hinspiel einen Kantersieg — 33:17.

Statistik

Bad Doberaner SV: French, Prothmann — Voigt 3, Lehwald 3, Heinrich 6/2, Ritzrau, Stöwsand 4, Landwehrs 3/1, Fandrich 1, Kröplin 2, Sachse 1, Sadewasser 2, Lendner.

BFC Preussen: Castillo, Al-Saba — Weber, Werth 3, Kretschmer 2, Biberitz, Henckel 3, Barth 2, Malek 1, Nitzsche 1, Klein 1, Thäle, Pütz.

Siebenmeter: DSV 6/3, BFC 0.

Strafminuten: DSV 8, BFC 4.

Zuschauer: 250

Von Burkhard Ehlers

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