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Erste Hilfe: DRK macht Firmen für den Notfall fit

Bad Doberan Erste Hilfe: DRK macht Firmen für den Notfall fit

Neues Schulungszentrum zieht ins Doberaner Gewerbegebiet

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Erstversorgung am Unfall-Ort (v.l.): Sabine Wendt, Antje Godejahn und Kornelia Richert legen bei Kristin Kunz einen Kopfverband an. Die Rettungsdecke soll vor Unterkühlung schützen.

Quelle: Fotos: Lennart Plottke

Bad Doberan. „Der Verletzte hat eine Blessur am Unterarm“, sagt Winfried Roeglin mit durchdringender Stimme und stellt klar: „Ich möchte den Verband also nicht am Oberarm oder dem Unterschenkel sehen!“ Schnell wird den Teilnehmern des Erste-Hilfe-Kurses beim DRK in Bad Doberan klar: Ihr Ausbilder ist mal wieder auf Zack. An vier Stationen lernen die 16 Frauen und Männer, wie beispielsweise ein Unfall-Opfer aus dem Fahrzeug gerettet und in die stabile Seitenlage gebracht werden kann, wie bei einem verunglückten Motorradfahrer der Helm abzunehmen ist oder was bei einer Versorgung mit einem Wundverband zu beachten ist.

OZ-Bild

Neues Schulungszentrum zieht ins Doberaner Gewerbegebiet

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1300 Teilnehmer

besuchen jährlich die

Erste-Hilfe-Kurse

des DRK in

Bad Doberan.

Neben einer

betrieblichen Notfall- Ausbildung bietet das DRK an den Wochenenden auch einen

Erste-Hilfe-Kurs für Fahranfänger an.

Seit Januar 2017

ist das Schulungs- und Logistikzentrum im

Doberaner Gewerbegebiet am Waldrand 13

untergebracht.

Umzug ins Gewerbegebiet

„Durch neue Richtlinien bei der Fortbildung von Ersthelfern können wir mit den Leuten jetzt viel mehr praktische Sachen machen“, erklärt Roeglin. „Dafür eignen sich die Räumlichkeiten optimal.“

Denn seit Beginn dieses Jahres ist das DRK-Schulungs- und Logistikzentrum im Doberaner Gewerbegebiet am Waldrand 13 untergebracht. „Die Räume sind größer und heller“, erklärt Ausbildungsleiter Bernd Klischke. „Der Umzug von der Seestraße hat sich angeboten – denn nebenan befinden sich gleich die Hallen für unseren Fahrdienst.“

Zwischen 1200 und 1300 Teilnehmer nutzen jährlich das DRK-Angebot – Tendenz steigend. „Die Betriebe legen auch in diesem Bereich mehr Wert auf Qualität“, hat Klischke festgestellt. Ob Kita, Baustelle oder Dienstleister – „die Kurse werden dabei individuell auf die jeweiligen Firmen zugeschnitten“. Theoretisch müsse jeder Betrieb nach dem Arbeitsschutzgesetz einen Ersthelfer vorhalten, macht Bernd Klischke deutlich: „Eine Baufirma muss zum Beispiel einen entsprechenden Pass vorlegen, dass Mitarbeiter regelmäßig Auffrischungskurse besuchen – sonst bekommt sie den Auftrag nicht.“

In seinen nunmehr 45 Jahren als DRK-Ausbilder habe er mal mehr, mal weniger motivierte Kurs-Teilnehmer erlebt, erinnert sich Winfried Roeglin. „Ich mache den Leuten dann immer klar, dass sich diese Stunden hier vor allem auch für sie selbst lohnen“, sagt der 64-Jährige, der früher selbst als Rettungsschwimmer aktiv war. „Meist bekomme ich das auch ganz gut hin.“

Auffrischung alle zwei Jahre

Ein Engagement, das sich lohnt. „Ich habe tatsächlich schon mal Erste Hilfe geleistet“, sagt etwa Antje Godejahn und wickelt gekonnt einen Verband um den Kopf von Kollegin und „Unfall-Opfer“ Kristin Kunz. Die Mitarbeiterinnen im Doberaner Senioren-Zentrum „Am Tempelberg“ frischen ihr Wissen alle zwei Jahre auf. „Dadurch fühlt man sich einfach sicherer“, betont Sabine Wendt, die beim Haustechnik-Fachhandel Wesemeyer in Bad Doberan arbeitet.

Dabei fange die Erste Hilfe schon beim richtigen Aufkleben eines Pflasters an, betont Winfried Roeglin. Tipps, die auch Kristin Kunz gut gebrauchen kann: „Ich habe Kinder – mehr muss wohl nicht sagen . . .“

Lennart Plottke

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