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Fahrradständer und Mülleimer für die Innenstadt

Bad Doberan Fahrradständer und Mülleimer für die Innenstadt

40 Radbügel sollen am Markt, Mollistraße, Severinstraße und Kloster aufgestellt werden / Ausschuss diskutiert über Mollistraße

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Der Molli fährt durch die Mollistraße – ein Alleinstellungsmerkmal. Im Ausschuss wurde über die Gestaltung der Straße diskutiert.

Quelle: A. Levien

Bad Doberan. 45000 Euro sind im Doppelhaushalt der Stadt Bad Doberan für Stadtmöbel eingestellt. Im Zentrum sollen Fahrradständer aufgestellt, Müllereimer ausgetauscht und Sitzbänke angeschafft werden. Die Ideen wurden im gemeinsamen Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Wirtschaft und Tourismus vorgestellt. Dieser diskutierte über die Gestaltung der Mollistraße.

Bis auf individuelle Fahrradständer vor den Geschäften gibt es so gut wie keine Fahrradabstellmöglichkeiten am Markt, in der Mollistraße, in der Severinstraße und vor dem Kloster, so das Ergebnis einer Überprüfung. Daher plant die Stadt, 40 Fahrradbügel zu installieren. Papierkörbe sollen durch einheitliche Modelle ersetzt werden. Die Bänke in der Mollistraße und die Pflanzenkübel sollen weichen. Der Vorschlag: Neue Sitzgelegenheiten mit Pflanzkübel kombiniert.

Monika Schneider (Linke) sieht das eher kritisch. „Das ist von der Handhabung schwierig. Ich finde das nicht optimal“, sagt sie und befürchtet, dass der Müll direkt im Pflanzenkübel abgelegt wird.

Die Bänke sollen an vier Stellen in der Mollistraße konzentriert werden. Bauausschussmitglied Thomas Römhild regt an, dass man die Einzigartigkeit der Mollistraße, durch die die Bäderbahn fährt, mehr hervorheben müsste. „Das ist mit der Veränderung der Möblierung nicht erreicht. Wir müssen eine Lösung finden, die die Problematik der Straße angeht.“ Die Mollistraße ist eine Fußgängerzone, wird als solche aber nicht angenommen, die meisten Fußgänger bleiben auf den Gehwegen. Zusammen mit den Gastronomen und Händlern müsse man eine Ordnung reinbekommen, sagt Römhild. „Der kleinste Nenner ist die doberantypische Bank“, sagt er und meint damit die weißen Bänke, die auf dem Kamp stehen. „Die vier Bänke ändern am Gesamtbild der Straße nichts. Was wollen wir in der Straße? Kann nicht jede Gaststätte gleiche Möbel hinstellen?“, fragt Monika Schneider.

Stadtplanungsamtsleiter Norbert Sass : „Ich denke auch, die Aufgabe in der Mollistraße ist größer. Radständer und Papierkörbe müssen aufgestellt werden, weil sie nötig sind. Für das andere sollten wir uns Zeit nehmen.“

al

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