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Fast alle Kitas arbeiten im Sommer ohne Pause

Bad Doberan Fast alle Kitas arbeiten im Sommer ohne Pause

Betriebsferien sind die Ausnahme / Auch die Jüngsten sollten Urlaub machen / Erzieherinnen nutzen Sommerzeit als Chance für Urlaub

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Die Kita „Uns’ Windroos“ der Awo macht keine Betriebsferien. Die Kinder können den ganzen Sommer über in die Einrichtung kommen. Doch alle sollten mit den Eltern gemeinsam Urlaub machen – nach einem stressigen Kita-Jahr, so Kita-Leiterin Heike Breinlinger.

Quelle: Renate Peter

Bad Doberan. „Auch Kinder brauchen Urlaub nach einem anstrengenden Kita-Jahr“, sagt Heike Breinlinger. Eine Auszeit für die Kleinen hält die Leiterin der Awo-Kita „Uns’

Windroos“ ebenso wichtig wie für Erwachsene. 128 Kindergarten- und 40 Krippenkinder besuchen die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt auf dem Bad Doberaner Kammerhof. Derzeit sind es zwischen 100 und 120 insgesamt. Denn absolute Schließzeiten gibt es nicht. „Wir haben nur den Brückentag nach Himmelfahrt und seit zwei Jahren um Weihnachten kurz geschlossen. Da gibt es aber trotzdem einen ,Notdienst’. Das ist alles mit den Eltern abgesprochen“, sagt die Kita-Leiterin. Auch über die zwei Fortbildungstage im November seien die Eltern informiert. 47 Schulanfänger zählt die Einrichtung der Awo, da würden zum Ende der Ferien deren Eltern auch oft Urlaub nehmen. Und das sei dann auch die Zeit, in der die Erzieherinnen nach und nach Urlaub machen könnten.

Die nutzt man auch in der Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes „Buchenbergzwerge“. „Wir haben den ganzen Sommer über offen“, sagt Kita-Leiterin Manja Wilcken. Doch von den sonst 119 Kindern sind derzeit nur etwa 60 in der Einrichtung auf dem Buchenberg. Eine Chance für Erzieherinnen, den Urlaub zu nehmen. Für die Kinder gibt es besonderen Sommer- und Ferienspaß. Letzte Woche hieß es „Ohne Matsch und Dreck hat die Kindheit keinen Zweck“ und in dieser Woche wird experimentiert, erzählt Manja Wilcken. „Wir nutzen die Zeit für gruppenübergreifende Angebote“, sagt die Kita-Leiterin.

Keine Betriebsferien, aber bedarfsgerechte Öffnungszeiten vom 15. August bis 2. September bietet die Neubukower Kita „Bummi“ des Instituts Lernen und Leben an. „Wir haben uns mit den Eltern so geeinigt. Es sind immer Erzieher da“, sagt Kita-Leiterin Jutta Voß. Die Betreuung der Kinder sei dadurch effektiver. Viele Eltern nehmen in der Zeit Urlaub. Bereits jetzt sind von sonst 120 Kindern nur etwa 30 in der Einrichtung. So könnten auch drei bis vier Kolleginnen Urlaub machen. „Aber alle Angebote für die Lütten bleiben“, betont Jutta Voß. „Durch die Regelung ist eine bessere und kontinuierliche pädagogische Arbeit während des gesamten Jahres möglich“, unterstreicht sie. „Das ist uns wichtig.“

Bisher ohne Schließzeiten arbeitet auch die Rethwischer Kita „Wichtelstube“ der Johanniter. Es gebe aber Überlegungen des Trägers, ob in den nächsten Jahren nicht Betriebsferien eingeführt werden könnten, sagt Leiterin Susanne Segeth. Sie und ihre Kollegen sehen aber in einem touristisch geprägten Ort den Bedarf an Kita-Plätzen auch im Sommer.

Viele Kinder seien derzeit im Urlaub. In der Einrichtung werden einschließlich Hort 230 Kinder betreut, davon 65 im Kindergarten und 24 in der Krippe. Zurzeit sind es 20 im Hort und 60 in der Kita.

Da können auch einige der 18 Kollegen Urlaub machen.

Die kleine integrative Kita in Reinshagen arbeitet ebenfalls ohne Schließzeiten. „Wir machen nur zwischen Weihnachten und Silvester zu, im Sommer nicht“, sagt die Leiterin der Einrichtung „Hummelnest“, Gabi Konrad. Von sonst 23 Kindern kommen derzeit nur elf in die Kindertagesstätte. So kann von den vier Kolleginnen auch eine Urlaub machen.

Im „Zwergenland“ in Radegast werden vom 15. August bis 2. September Betriebsferien sein. „Die Eltern waren alle rechtzeitig informiert“, sagt die Leiterin der kommunalen Einrichtung, Kerstin Spill. Alle Kinder, deren Eltern zu Hause sind, sollten auch Urlaub machen. Wer arbeitet und keine Möglichkeit der Unterbringung in der Zeit hat, kann sein Kind in die Satower Kindertagesstätte „Knirpsenland“ bringen, sagt Kerstin Spill. Dort werde extra eine Feriengruppe eingerichtet.

Im Sommer weniger Kinder in den Einrichtungen

128 Kindergarten- und 40 Krippenkinder besuchen die Awo-Kita „Uns’ Windroos“ in Bad Doberan. Derzeit sind es zwischen 100 und 120 Kinder.

119 Mädchen und Jungen gehen in die DRK-Kita „Buchenbergzwerge“ in der Münsterstadt. In der Urlaubszeit kommen etwa die Hälfte:

60 120 Kita-Kinder zählt die Einrichtung „Bummi“ des Instituts Lernen und Leben in Neubukow. In der Urlaubszeit sind es jetzt 30.

23 Kinder werden in der kleinen integrativen Einrichtung „Hummelnest“ in Reinshagen von vier Erziehern betreut. In der Urlaubszeit halbiert sich die Zahl der Lütten. Derzeit sind es 11.

Renate Peter

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