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Geldsegen für Rostocks Kindergärten

Rostock Geldsegen für Rostocks Kindergärten

1,3 Millionen Euro „Herdprämie“ gehen an verschiedene Träger

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Katharina Wendorf ist Sozialpädagogin in der Groß Kleiner Awo-Kita. Die größeren Träger können sich jetzt über Zuschüsse freuen.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Rostock. Hort- und Kita-Betreiber freuen sich über die „Herdprämie“: Das vor zwei Jahren abgeschaffte Betreuungsgeld für Eltern, deren Kinder zu Hause bleiben, wird in Rostock an die Betreiber ausgeschüttet. Tagesmütter gehen allerdings leer aus.

„Das Geld soll die Betreuungssituation verbessern“, erklärt Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Die 1,315 Millionen Euro werden an insgesamt 31 Träger verteilt. Für jedes betreute Kind gibt es 98 Euro. Die größten Einzelbeträge erhalten die Kinder- und Jugendhilfe des Rostocker DRK mit 218890 Euro und das Institut Lernen und Leben (242590 Euro). Im Vorjahr wurden mit dem Geld ausgewählte Betreiber gefördert, die sich mit Migration befassen. Laut Bockhahn soll der Geldsegen indirekt dazu beitragen, Elternbeiträge und städtische Zuschüsse zu senken. Durch Investitionen, etwa in neue Spielgeräte, sinken Abschreibungskosten für die alten Geräte – was den Trägern finanziellen Spielraum verschaffe.

Die CDU fordert, dass Elternvertreter über die Verwendung des Geldes mitentscheiden dürfen. Fraktionschef Daniel Peters will außerdem eine gerechtere Verteilung: Kleine Betreiber mit einer oder zwei Kitas erhalten nur ein paar tausend Euro. Damit seien keine nachhaltigen Investitionen möglich. Die CDU will eine Mindestförderung von 21000 Euro, große Träger bekämen weniger. Im Jugendhilfeausschuss fiel der Vorstoß gestern jedoch durch, die Rostocker Bürgerschaft entscheidet am Mittwoch.

gkw

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