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„Ich für dich“: Satower Projektwoche zur Zivilcourage

Satow „Ich für dich“: Satower Projektwoche zur Zivilcourage

14 Workshops beschäftigen sich mit dem wichtigen Thema / Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche ist am Mittwoch

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Unter Leitung von Jane Eisbrich wird eine Choreografie einstudiert. Gestern waren die ersten Proben.

Quelle: Fotos: Renate Peter

Satow. Keinen normalen Unterricht müssen die Mädchen und Jungen der Klassen 4 bis 9 der Satower Schule in diesen Tagen absolvieren. Vielmehr wird getanzt, gesungen, wird sich kreativ beschäftigt und es wird viel miteinander gesprochen – über Zivilcourage. Sie ist das Thema der diesjährigen Projektwoche „Ich für dich“, die gestern eröffnet wurde und mit einer Präsentation am nächsten Mittwoch beendet wird.

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14 Workshops beschäftigen sich mit dem wichtigen Thema / Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche ist am Mittwoch

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14 Workshops

An der Projektwoche der Satower Schule beteiligen sich Schüler der Klassen 4 bis 9.

14 Workshops finden statt.

Am 20. Juli werden die Ergebnisse in der Mehrzweckhalle vorgestellt – 9.30 bis 11.30 Uhr.

Wie gehen wir im täglichen Leben miteinander um? Das ist eine Frage, über die man sprechen müsse, sagt die Schulsozialarbeiterin des DRK, Sieglinde Krause. Das habe sich auch nach der letzten Projektwoche zum Thema „irgendwie anders“ gezeigt, sagt auch Lehrerin Barbara Bräse.

So geht es in der diesjährigen Projektwoche um Zivilcourage. Darum, sich vor jemanden zu stellen, der Hilfe braucht. Darum, wie man helfen kann, wann jemand Hilfe braucht, aber auch darum, sich selbst zu schützen.

14 Workshops werden angeboten. Im ersten Block morgens erklären Lehrer das Theoretische, danach arbeiten externe Partner in den Workshops mit den Schülern. So gestalten Schüler Button, andere fertigen nach Cartoon-Vorlagen des Künstlers Michael Constien Lesezeichen. Mit den Metallgestaltern Klaus und Markus Grosser können Schüler eine Skulptur gestalten, die am Mittwoch an der Schule eingeweiht werden soll.

Schauspieler erarbeiten mit Schülern Szenen zum Thema Zivilcourage. Eine Aufführung wird es ebenfalls am Mittwoch geben. Die Akademie der Nordkirche dreht ein Video. Die Satower Showband „Radau“

probt Lieder. Eine Live-Aufnahme gibt es am 19. Juli.

Auf Wunsch der Kinder gebe es auch einen Erste-Hilfe-Kurs und Wasserrettungsübungen des DRK, sagt Sieglinde Krause.

Das Team der Aufklärer vom Verband für Behinderten- und Rehasport ließ Satower Schüler sich mit Rollstühlen über oder durch Hindernisse bewegen. Unter Anleitung von Thorsten Klein versuchten sich Schüler im Rollstuhl eine Rampe hochzubewegen. „Gar nicht einfach“, sagte beispielsweise Laura aus der 9 b. „Ich hatte schon etwas Angst beim Drehen auf der Rampe und beim Herunterrollen“, sagt sie.

Kathrin Meinke und Torsten Rabe vom Verein Karasu Tengu sind Shotokan-Karatekämpfer. In ihrem Workshop ging es jedoch weniger um den Sport, sondern mehr um das Verhindern von Gewalt, um Deeskalation.

Künstlerin Imhof will mit Schülern Ängste in Ton und Bild künstlerisch umsetzen.

Jane Eisbrich von der Kröpeliner Tanzschule Ta.Yo.Ma erarbeitet mit Kindern und Jugendlichen eine Choreografie. Eine Schülerzeitung wird gestaltet.

Das Netzwerk für Demokratie und Courage beschäftigt sich in seinem Workshop mit dem Thema „Ich bin anders“. Auch das Zentrum für sexuelle Gesundheit ist mit Schülern im Gespräch. Die Polizeipuppenbühne kommt und der Präventionsberater der Polizei Manfred Both beschäftigt sich mit den Kindern. Gesprächsrunden gibt es zum Thema „Weggeschaut ist mitgemacht“.

Die Projektwoche wird durch den Landespräventionsrat gefördert. Am Mittwoch, dem 20. Juli, sollen die Ergebnisse der Projektwoche in der Mehrzweckhalle vorgestellt werden. In der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr präsentieren die Schüler ihre Werke. Die Metall-Skulptur wird eingeweiht. Am geheizten Backofen können danach noch Gespräche geführt, eine erste Auswertung vorgenommen werden.

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