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Im eisigen Nebel machte der Motor schlapp

Kühlungsborn Im eisigen Nebel machte der Motor schlapp

Kurz nach 19 Uhr war am Sonntagabend der Schrecken im Nebel auf See für die beiden Angler aus Satow endlich überstanden.

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Rainer Kulack

Kühlungsborn. Kurz nach 19 Uhr war am Sonntagabend der Schrecken im Nebel auf See für die beiden Angler aus Satow endlich überstanden. Sie hatten im Kühlungsborner Hafen wieder festen Boden unter den Füßen, konnten ihr Boot auf den Trailer laden und unbeschadet nach Hause fahren.

Die beiden Männer hatten schon mehrere Stunden nordwestlich des Trollegrundes bei Kühlungsborn — ungefähr neun Kilometer vor der Küste — geangelt, als sie gegen 16 Uhr feststellten: Der Außenbordmotor ihres offenen Fünf-Meter-Bootes macht es nicht mehr — Getriebeschaden. Über ein Handy konnten sie einen Notruf absetzen, der Alarm für die Kühlungsborner Crew der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kam von der Rettungsleitstelle Bremen um 16.19 Uhr. Das Seenotrettungsboot „Konrad Otto“ verließ den Hafen und nahm Kurs auf das Angel-Boot.

„Wir hatten zum Glück über Funk eine gute Peilung. Trotzdem war die Sache nicht einfach. Denn im dichten Nebel betrug die Sichtweite gerade mal 50 Meter“, beschreibt Vormann Rainer Kulack den Einsatz. Die See war allerdings spiegelglatt — wie meistens bei Nebel. Inzwischen hatten die beiden Angler schon Hilfe von einem größeren, geschlossenen Boot aus Laboe bekommen. Es nahm einen der beiden Männer auf, der stark unterkühlt war. Denn die Angler hatten schon stundenlang bei Lufttemperaturen von knapp über null Grad und Wassertemperaturen von vier Grad im gefühlt eisig-feuchten Nebel im offenen Boot gesessen. Die DGzRS-Crew nahm den anderen Angler an Bord und schleppte das Boot in den Kühlungsborner Hafen. „Es ist immer ein Risiko, bei dichtem Nebel hinaus zu fahren — zudem noch bei dieser Kälte und dann auch noch ohne Radar“, mahnt Vormann Rainer Kulack zur Vorsicht.

 



Lutz Werner

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