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Bad Doberan Investoren schaffen neuen Wohnraum

Doberan: An der Nienhäger Chaussee werden Stadthäuser gebaut / Spatenstich für Neubau an der Bussardstraße

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Sechs Einfamlienhäuser und drei Doppelhäuser sollen im Wohnpark Bad Doberan an der Nienhäger Chaussee entstehen.

Quelle: Artek Massivhaus

Bad Doberan. Die wahrscheinlich letzten Flächen für Wohnraum in Bad Doberan werden bebaut. Neben der Erweiterung des Wohngebiets Kammerhof an der Dammchaussee entsteht an der Nienhäger Chaussee ein Wohnpark mit Einfamilien- und Doppelhäusern. In der Bussardstraße fiel jetzt der Startschuss für einen Neubau mit 14 Eigentumswohnungen.

 

OZ-Bild

Wir bauen hochwertige Stadthäuser und wollen den Charakter der Innenstadt aufnehmen.“Andreas Schulz, Artek Massivhaus

Die 8500 Quadratmeter große Fläche neben dem Norma an der Nienhäger Chaussee ist beräumt. Im Juni sollen hier Leitung verlegt und die Zufahrt von der Thünenstraße für den neuen Wohnpark gebaut werden. „Es entstehen drei Doppelhäuser und sechs Einfamilienhäuser. Es werden hochwertige Stadthäuser. Wir wollen den Charakter der Innenstadt aufnehmen“, sagt Andreas Schulz, Geschäftsführer von Artek Massivhaus aus Rostock. Das Unternehmen setzt das Projekt für die Schweriner Grundstücksgesellschaft um.

„Es gibt eine hohe Nachfrage an Wohnraum im Bereich der Ostseeküste“, sagt Andreas Schulz. Die Einzelgrundstücke, die an Interessenten verkauft werden, sind zwischen 423 und 780 Quadratmeter groß.

„Die Häuser erfüllen alle neuesten Energiestandards“, sagt Andreas Schulz. Ab August könnte mit dem zweigeschossigen Hausbau begonnen werden.

An der Bussardstraße fand der Spatenstich bereits in der vergangenen Woche statt. Investor Andreas Krüger griff zum Spaten und holte symbolisch die erste Schippe Sand aus dem Boden. 14 moderne und altersgerechte Wohnungen entstehen in dem Neubau. Die Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen sind 62 bis 95 Quadratmeter groß. „Fünf Wohnungen sind unmittelbar verkauft, weitere reserviert worden“, teilt die Ostseesparkasse Rostock als Vermarkter mit. Im Juni 2017 sollen die ersten Eigentümer einziehen.

Seit Februar im Bau sind bereits die 19 Eigentumswohnungen, die in der historischen Scheune zwischen historischem Kammerhof und Nienhäger Chaussee entstehen. Investor Hartmut Wiegner baut hier eine exklusive Wohnanlage. Im Altbau, in der Scheune, sollen auf zwei Etagen 14 Wohnungen entstehen. Fünf weitere Wohnungen werden in einem Anbau geschaffen.

Auf dem Acker an der Dammchaussee sind mittlerweile die Bagger angerückt. Derzeit wird die Fläche auf Höhe An den Salzwiesen erschlossen. Im September könnten hier die ersten Hausbauer starten.

Insgesamt sollen in dem neuen Wohngebiet rund 250 Grundstücke entstehen. Es ist das größte Bauvorhaben der Stadt seit der Wende. Die ersten archäologischen Voruntersuchungen im südlichen Teil des Wohngebietes haben im zweiten Baufeld, das an der Randstraße/Ecke Bebauung Kammerhof liegt, ausgeprägte Fundstätten von slawischen Siedlungen hervorgebracht. Hier sind laut der Ostseewohnpark GmbH, die die Grundstücke vermarktet, weitere Untersuchungen erforderlich.

Mit der Erweiterung des Kammerhofes wird die letzte große städtische Fläche bebaut. „Alle Baugebiete sind ausgelastet und einzelne Baulücken haben wir im Eigentum der Stadt nicht“, sagt Ellen Stage vom Stadtplanungsamt. Über den Stand bei den privaten Grundstücken habe die Stadt keine Übersicht.

Die Baulücke an der Severinstraße 8 ist beispielsweise in Privatbesitz. Die hkc GmbH aus Rostock möchte die Fläche vom jetzigen Eigentümer erwerben und darauf ein Haus mit Ladenflächen und Wohnungen bauen.

Anja Levien

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