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„Kleine Strolche“ könnten bald ein neues Haus bekommen

Satow „Kleine Strolche“ könnten bald ein neues Haus bekommen

Die Kita Hohen Luckow soll vom Anbau der einstigen Schule ins Haus der Generationen ziehen – Gesellschafterversammlung gab Zustimmung – Träger ist einverstanden

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Die Kita soll ein richtiges Schmuckstück werden.“Matthias Drese, Bürgermeister in Satow

Satow. Die Kindertagesstätte Hohen Luckow wird umziehen. Die Gesellschafterversammlung der Kommunalen Wohnungsgesellschaft Satow, deren Hauptgesellschafter die Gemeinde Satow ist, hat grünes Licht gegeben, das derzeitige Haus der Generationen im Ort für die Kita „Kleine Strolche“ umzubauen. „Die Gesellschafterversammlung hat zugestimmt, ein Planungsbüro zu beauftragen, einen Umbau vorzubereiten“, sagt Satows Bürgermeister Matthias Drese (SPD). „Wir möchten eine angemessene und schöne Kindertagesstätte im Ort haben“, unterstreicht er. Das ist im jetzigen Domizil nicht mehr umzusetzen. Derzeit werden die „Kleinen Strolche“ im Anbau der einstigen Schule betreut. Das Schulgebäude steht seit Jahren leer. Die Betriebskosten der Kita sind sehr hoch, die Fläche zu groß und die Zufahrt katastrophal. Die Einrichtung ist sehr entlegen. Der private Vermieter aus Hamburg ist kaum erreichbar, lässt nichts machen. Im Sommer 2004 war die einstige Schule in Hohen Luckow geschlossen worden. Der Hamburger erwarb das Gebäude, doch es verkommt. Auch die Bausubstanz des Anbaus wird schlechter.

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Die Kita Hohen Luckow soll vom Anbau der einstigen Schule ins Haus der Generationen ziehen – Gesellschafterversammlung gab Zustimmung – Träger ist einverstanden

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Das bestätigt auch Kita-Leiterin Annett Oswald. „Es gab immer Ärger mit dem Vermieter. Eine Lösung ist dringend notwendig.“ Sie gibt allerdings ehrlich zu: „Wir hängen an den alten großen Räumen und der großen Außen-Spielfläche. Aber etwas Neues ist immer besser.“

30 Mädchen und Jungen besuchen derzeit die Einrichtung, 12 Krippen- und 18 Kindergartenkinder. Vier Mitarbeiter kümmern sich um sie.

Träger der Einrichtung ist die Volkssolidarität. Kreisgeschäftsführerin Roswitha Petersen freut sich, dass die Gemeinde die Möglichkeit eines Umbaus schafft. „Wir tragen das mit.“ Die Kita sei gut ausgelastet. Und es sei wichtig, junge Familien im Ort zu halten oder sie in den Ort zu ziehen. Im alten Gebäude wäre viel zu sanieren gewesen. Doch das sei ein altes und fremdes Haus gewesen – ohne Hilfe des Vermieters. „Nach Jahren können wir in Hohen Luckow endlich etwas Neues schaffen“, freut sich die Geschäftsführerin. Die Volkssolidarität will die Kita-Räume dann von der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mieten.

Erste Ideen, wie die neue Kita aussehen könnte, gibt es bereits. Das Dachgeschoss könnte ausgebaut werden. Außen könnte das Haus einen Aufzug, innen eine Treppe bekommen. Geplant wird für 35 Kinder.

„Die Fassade wollen wir erhalten. So passt es ins Ortsbild und kann ein Schmuckstück werden“, sagt der Bürgermeister. Die Gemeinde Satow würde Fördermittel für den Umbau beantragen, die Volkssolidarität für die Ausstattung und den Spielplatz. Die Flächen drumherum gehören der Kommunalen Wohnungsgesellschaft und bieten genügend Platz für Spielfläche. Das kleine Puppenmuseum könnte im Gebäude bleiben. Für Jugendclub und Zusammenkünfte der Generationen sollen in der Turnhalle Möglichkeiten für Treffs geschaffen werden, erklärt der Bürgermeister.

1999 hatte es die Genehmigung für den Umbau des Gebäudes an der Schule zur Kita gegeben. Im Jahr 2000 zogen die Kinder dort ein. Vorher waren sie in einem zu DDR-Zeiten errichteten Kindergarten-Gebäude nahe der Turnhalle betreut worden. Dort war danach noch der Jugendklub untergebracht, 2003 war das Haus verkauft worden.

Das künftige Kita-Gebäude war ganz früher eine Schmiede, später Gaststätte, war aber teilweise abgebrannt und wieder aufgebaut.

Renate Peter

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