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„Königs-Angeln“: Retschower fängt die größten Fische

Satow „Königs-Angeln“: Retschower fängt die größten Fische

70 Petrijünger des Landkreises ermittelten in Satow die besten Stipper / Thomas Höppner vom Verein „Leuchtpose“ zog zwei 40 Zentimeter große Brachsen aus dem See

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Nur die Ruhe bewahren: Gespannt lauert Ferry Fester vom Satower Verein auf den nächsten Anbiss.

Quelle: Fotos: Dietrich Grunzig

Satow. Der nächtliche Dunstschleier über dem Satower See war am frühen Morgen aufgestiegen und gab den Petrijüngern freie Sicht. Elf von 22 Vereinen des Kreisanglerverbandes Rostock Land hatten jetzt ihre Besten mit der Friedfisch-Angel an die Ufer des sechseinhalb Hektar großen Gewässers zum direkten Vergleich ihres Könnens geschickt: zum „Königs-Angeln“, wie sie dieses Treffen nannten.

OZ-Bild

70 Petrijünger des Landkreises ermittelten in Satow die besten Stipper / Thomas Höppner vom Verein „Leuchtpose“ zog zwei 40 Zentimeter große Brachsen aus dem See

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Das sind die besten Angler:

Männer: Thomas Höppner, Retschow (6330 Punkte); Frauen: Anneke Vegelan, Groß Lüsewitz (3000 P.); weibl. Jugend: Emma Grabosch, Telkow (1400 P.); männl. Jugend: Hagen Barkow, Tessin (3050 P.)

So warfen knapp 70 Aktive und ihre Betreuer die Köder an unterschiedlichen Geräten aus. Mit angetreten waren elf Mädchen und Jungen sowie erstmals sechs Frauen, die den „alten Hasen“ Paroli bieten wollten. „Wir Petrijünger sind ja sonst Einzelgänger“, erzählte Ferry Fester. „Dennoch sind solche Treffen immer sehr wichtig. Sie vermitteln Erfahrungen und festigen den Gemeinschaftssinn, der uns in Wirklichkeit verbindet.“ Aus Bützow angereist, ist er Mitglied im Satower Verein – „seit ich hier zur Schule ging und meinem Vater die Angelei abguckte“. Sein bisher größter Fisch am Ort war ein 67-Zentimeter-Karpfen.

Dieses Mal bissen nur viele kleinere Rotaugen an. Offensichtlich bot der überall durch starke Sonneneinstrahlung an den Maitagen wuchernde breite Krautgürtel größeren Fischen zu viele Verstecke. Ein deutlicher Nachteil für die Angler – ein Vorteil für die Fische. Der Gürtel war erfolgreich nur mit weiten Würfen über die Hindernisse hinweg oder überdimensional langen Gerten zu überwinden.

Thomas Höppner vom Retschower Verein „Leuchtpose“ war darauf eingestellt. Seine acht Meter lange Stippe reichte bis zu einer offenen Stelle zwischen Schilf und den Wasserpflanzen, die ein Absinken der Montage nicht möglich machte. Schlag auf Schlag zeigte seine Pose Bisse an. Neben kleineren Fischen überlistete der Jugendwart zwei ansehnliche Brachsen mit einer Größe von mehr als 40 Zentimetern. Von den Kniffen des Retschowers lernten auch drei Jungen, die aus seinem Verein mit dabei waren.

Schon am 25. Juni könnte das nützlich sein, meinte Erich Godemann, Kreisverbandschef und Hauptausrichter der Gemeinschaftstreffen – dann kommen die jüngsten Petrijünger des Landkreises zu einem Großangeltag am See in Groß Lüsewitz zusammen. Darauf freut sich Jugendwart Höppner: „Wir werden dabei sein.“

In seinem Verein schart er insgesamt 13 Schützlinge zwischen sieben und sechzehn Jahren um sich. „Beim ,Königs-Angeln’ in Satow wurden trotz Hindernissen viele Fische gefangen“, resümierte Godemann.

„Sie alle wurden nach Auswertung vorsichtig wieder ins nasse Element zurückgesetzt.“ Vor dem Weg über Waage und Maßband gab es für die Tiere einen kurzen Setzkescher-Aufenthalt im kühlen Wasser.

Die größten Könner des „Königs-Angeltages“ wurden mit silber leuchtenden Pokalen geehrt.

Dietrich Grunzig

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