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Krötenzaun ist in Rabenhorst aufgestellt

Rabenhorst Krötenzaun ist in Rabenhorst aufgestellt

Bevor die Frühlingsgefühle bei Erdkröten aufkommen, werden jetzt die Fangzäune gesetzt. In Rabenhorst waren es gestern 100 Meter entlang eines Feldes.

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Hans-Jürgen Winetzka mit Gisela Nikolaus, Dieter Lill, Susanne Puls und Ingelore Nerge (v.l.).

Quelle: Sabine Hügelland

Rabenhorst. Bevor die Frühlingsgefühle bei Erdkröten aufkommen, werden jetzt die Fangzäune gesetzt. In Rabenhorst waren es gestern 100 Meter entlang eines Feldes. Denn sobald es wärmer wird, zieht es Hunderte Tiere zu ihren Laichgewässern. Viele überleben die Wanderung über die Straßen nicht.

Ingelore Nerge gehört der Fachgruppe Feldherpetologie und Ichthyofaunistik Rostock des Naturschutzbundes (Nabu) an. Jetzt setzen die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde und ehrenamtlichen Helfer in der Region um Rostock 18 Krötenzäune. „An ihnen entlang muss es engagierte Menschen wie Heike und Hans-Jürgen Winetzka aus Rabenhorst geben, die sich regelmäßig kümmern“, sagte sie. „Jeden Tag gilt es, die Strecke mehrmals abzulaufen, die Tiere einzusammeln und dann an sicherer Stelle auszusetzen.“ In Rabenhorst ist das ein Teich, der leider auch zum Angeln benutzt wird, wie Hans-Jürgen Winetzka bemängelt. Doch irgendwo müssen die Tiere zum Laichen schließlich hin.

„Wie lange die Zäune stehen bleiben, hängt von der Aktivität der Kröten ab“, erklärt Ingelore Nerge. Das könne bis zu acht Wochen, aber auch nur vier bis sechs Wochen dauern. Seit 2012 kümmert sich Ehepaar Winetzka um den Zaun in Rabenhorst. Es konnte bereits etlichen Tausend Erdkröten, Gras- und Teichfröschen, Teich- und Kammmolchen das Leben retten. „Inzwischen sind es auch einige Anwohner der stark frequentierten Stelle, die mithelfen“, zeigte sich Hans-Jürgen Winetzka erfreut. Zwar sind die Erdkröten noch nicht akut gefährdet, stehen aber trotzdem unter besonderem Schutz. Denn es geht darum, den Nachwuchs und die Population auf lange Sicht zu erhalten. Viele andere Amphibienarten wie der Kammmolch sind schon gefährdet. Die Kinder von heute sollen ihren Kindern auch noch Erdkröten zeigen können.

Von sah

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