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„Ämter entziehen sich der Verantwortung“

Kühlungsborn „Ämter entziehen sich der Verantwortung“

Tierschützer beklagen aktuelle Katzenschwemme

Kühlungsborn. Seit Tagen schon erhält die Vorsitzende des „Katzenschutzvereines Kühlungsborn“, Karin Stüver, Anrufe von Bürgern, die Katzen aufgelesen haben und nicht wissen wohin.

 

OZ-Bild

Die Katzenpopulation hat überall stark zugenommen, klagen Tierschützer.

Quelle: pixelio/Schöne

Das Unterbringungsproblem habe massiv zugenommen und werde immer schlimmer, sagt sie. Sie appelliere an die Städte und Gemeinden, sich nicht ihrer Verantwortung zu entziehen. Denn für Fundkatzen, die laut Definition zwar besitzerlos, aber nicht herrenlos seien, ist die Kommune verantwortlich. Sie muss für die Unterbringung und Versorgung dieser Fundkatzen sorgen (OZ berichtete). Der Verein habe sich deshalb dieser Katzen angenommen. Weil die verantwortlichen Mitarbeiter der Ordnungsämter sich weigern würden, die Kosten für die Unterbringung und Versorgung zu übernehmen, habe der Verein vor dem Verwaltungsgericht Schwerin ein Klageverfahren gegen drei Gemeinden eingeleitet. Stüver beruft sich auf das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und den Paragrafen zur „Anzeigepflicht des Finders“ und den Erlass des Landes über die „Kostentragung bei der Verwahrung und Behandlung von Fundtieren“. Eine Lösung für die Katzenschwemme könnte sein, dass die Landkreise und kreisfreien Städte von ihrem Recht Gebrauch machen und eine verpflichtende Kastrationspflicht beschließen. Für dieses und das kommende Jahr hat das Land 20000 Euro an den Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes gezahlt.

Mit dem Geld sollen die Kosten für die Kastration von Fundkatzen gedeckt werden.

Da es in den Kommunen ein ordnungspolitisches Interesse gebe, die Katzenpopulation nicht ausufern zu lassen, sei eine Unterstützung der Tierschutzvereine nur fair, so Karin Stüver.

Katarina Sass

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Um die Tiere zu schützen, haben Städte und Gemeinden die Pflicht, Katzen kastrieren zu lassen.

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