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Baltic Park: Bürger sollen abstimmen

Kühlungsborn Baltic Park: Bürger sollen abstimmen

Bauausschuss schlägt Referendum zur zukünftigen Nutzung des Schwimmhallengrundstückes vor

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Was soll aus der freien Fläche im Kühlungsborner Baltic Park werden, die durch den Abriss der ehemaligen Meerwasserschwimmhalle aus DDR-Zeiten entstanden ist? Der Bauausschuss regt an, die Bürger darüber abstimmen zu lassen.

Quelle: Fotos: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Mit dem Abriss der ehemaligen Meerwasserschwimmhalle im Baltic Park in Kühlungsborn West hat sich die Diskussion darüber, was mit der Fläche geschehen soll, nicht erledigt. Der aktuelle Bebauungsplan für den Park sieht weiterhin eine Schwimmhalle am alten Standort vor. Aber an der Entscheidung, ob das so bleiben soll, oder die frei gewordene Fläche doch anders genutzt wird, sollen stärker als bisher die Bürger beteiligt werden. Das zumindest schlägt in der Kühlungsborner Stadtvertretung die Zählgemeinschaft HGV/Uwe Ziesig vor.

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Bauausschuss schlägt Referendum zur zukünftigen Nutzung des Schwimmhallengrundstückes vor

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In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses begründete der Ausschussvorsitzende und HGV-Vertreter Hans-Joachim Ollhoff den Antrag: „Schon während des Dialogverfahrens mit dem Eigentümer der Villa Baltic, Professor Wagner, gingen die Meinungen der Bürger, ob der Neubau einer Schwimmhalle an dem Standort überhaupt sinnvoll ist, weit auseinander. Diese Diskussion wird nach dem Abriss der Ruine fortgesetzt“, so Hans-Joachim Ollhoff.

Im Beschlussentwurf, der mit dem Begriff „Bürgerreferendum“ überschrieben ist, schlägt seine Fraktion vor, die Bürgerbeteiligung per Internetumfrage und über „begrenzt ausgelegte Stimmzettel“

durchzuführen. Auch die Möglichkeit einer Leserumfrage in der OSTSEE-ZEITUNG wird mit in Betracht gezogen.

Anngret Lorenz-Zimmer, sachkundige Bürgerin der Zählgemeinschaft SPD/Grüne, gab zu bedenken, dass bei möglichen Planungen im Baltic Park auch das Projekt eines Seebrückenneubaus berücksichtigt werden müsste: „Dafür wird dann eine Baustraße benötigt. Kann dieser Verkehr über die Stadtstraßen erfolgen oder werden Alternativen gebraucht? Wenn also solch eine Bürgerumfrage gemacht werden soll, muss den Bürgern auch gesagt werden, dass das, was dort gebaut wird, kompatibel sein muss mit dem möglichen Bau einer Seebrücke.“

Sebastian von Jutrzenka von der CDU-Fraktion meinte, dass es grundsätzlich zu begrüßen sei, die Bürger in solch eine wichtige Entscheidung einzubeziehen, er erklärte aber: „Dann kann man es aber nicht so machen, dass man an der einen Stelle einen Button drückt und an anderer Stelle noch einen Zettel ausfüllt. Entweder wir machen es ganz richtig oder gar nicht“.

Dr. Tino Just von der Zählgemeinschaft SPD/Grüne regte an, dass sich die Stadtvertreter zu solch einem Zukunftsthema zunächst einmal ausführlich mit dem neu gewählten Bürgermeister Rüdiger Kozian austauschen sollten, der am 1. Januar 2018 die Nachfolge von Rainer Karl antritt: „Anderenfalls könnte es passieren, dass der neue Bürgermeister mit den neuen Ideen, die er umsetzen muss, in die Enge getrieben wird“, so Just.

Wolfgang Stange (UWG) schlug vor, die Vorlage um den Begriff der Meerwasserschwimmhalle und das Projekt einer Kombination aus Meerwasserschwimmhalle und Kulturzentrum zu ergänzen.

So detailliert sollte man im ersten Schritt noch gar nicht vorgehen, meinte Lars Zacher von der CDU-Fraktion. Zunächst müsste erst einmal darüber abgestimmt werden, ob überhaupt ein Bürgerrefendum stattfinden soll. Über den abzustimmenden Inhalt wäre später ohnehin eine ausführliche Diskussion nötig, fand er. Darüber ließ Ollhoff dann abstimmen. Letztlich votierte des Gremium bei einer Enthaltung (Uwe Wiek B90/Grüne) dafür, dem Hauptausschuss zu empfehlen, das Bürgerrefendum vorzubereiten.

Rolf Barkhorn

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