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Bilanz-Trend 2016: Tourismus boomt

Kühlungsborn Bilanz-Trend 2016: Tourismus boomt

Ulrich Langer berichtet dem Handwerker- und Gewerbeverein Kühlungsborn von Vorhaben

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Wir rechnen für 2016 bei den Gästezahlen mit einem Plus.“Ulrich Langer, Geschäftsführer TSK

Kühlungsborn. Es herrscht eine gewisse Aufbruchstimmung unter den Touristikern des Ostseebades Kühlungsborn. Den Eindruck vermittelte zumindest der Auftritt der Vertreter von der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK) in der Mitgliederversammlung des Handwerker- und Gewerbevereins (HGV) am Dienstagabend im Hotel „Polar-Stern“.

TSK-Chef Ulrich Langer hatte gleich zu Beginn seines Vortrages eine gute Botschaft zu verkünden: „Das Jahr 2016 war touristisch ein Erfolgsjahr für Kühlungsborn.“ Dass er diese Aussage noch nicht mit Zahlen belegen könne, läge daran, dass es im Oktober noch zu früh sei, um eine genaue Analyse vorzunehmen, weil das veraltete Verfahren zur Statistik-Auswertung sich hinziehe. „Eine exakte Auswertung mit den entsprechenden Kennziffern zu Übernach- tungen und Verweildauer können wir frühestens im März 2017 präsentieren“, kündigte Langer an, meinte jedoch: „Von der Kurtaxstelle der Stadtverwaltung wissen wir aber, dass es einen positiven Trend gibt. Wir rechnen für das Jahr 2016 bei den Gästezahlen mit einem Plus.“

Trotz zunehmender Beliebtheit des Ostseebades bei den Urlaubern gebe es vereinzelt auch Beschwerden. „Aufs ganze Jahr gerechnet waren es bis zu 30 Beschwerden, die schriftlich an die TSK oder das Rathaus gerichtet wurden“, berichtete Langer und erklärte: „Wir wollen diese Beschwerden nicht leichtfertig abtun, müssen sie aber auch richtig werten. Denn gemessen an den Gästezahlen ist das tatsächlich nur ein ganz geringer Teil. Auch sind ein paar fragwürdige Beanstandungen dabei. So gibt es unter anderem Gäste, die sich über Steine in der Ostsee oder Möwengeschrei beschweren.“ Auch zum Veranstaltungslärm gebe es hin und wieder Beschwerden. Doch bei allem Verständnis für Gäste, die ihre Ruhe haben wollten, müsse es auch möglich sein, in der Hauptsaison Veranstaltungen durchzuführen, die bis nachts um ein Uhr dauern, plädierte der TSK-Chef.

Langer begrüßte es, dass das bestehende Tourismuskonzept des Ostseebades nun durch eine Agentur fortgeschrieben wird. Ebenso wichtig sei die neue Strandkonzeption für Kühlungsborn, die in den nächsten Monaten gemeinsam mit der Politik, der Verwaltung und den Touristikern er- arbeitet wird. Der TSK-Chef teilte mit, dass Kühlungsborn in dieser Hinsicht landesweit eine Vorreiterrolle spielen soll. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Bäderverband, dem wir angehören, betrachten das Kühlungsborner Strandkonzept als Pilotprojekt für alle Ostseebäder unseres Landes“, so Langer.

Deshalb wandte er sich speziell an die Strandkorbvermieter und bat diese, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen an der Erarbeitung der neuen Strandkonzeption zu beteiligen.

Im nächsten Vortrag stellte TSK-Mitarbeiterin Katja Seppelt das neue Marketing-Manual des Unternehmens vor. Darin wird als „Kernzielgruppe“ für Kühlungsborn die „gesellschaftliche Mitte“ benannt. Der Fokus des Marketings für Kühlungsborn solle sich verstärkt auf die Vor- und Nachsaison richten. Verbessert werden soll das Online-Marketing, wozu eine Überarbeitung des Internetauftrittes ebenso gehört wie die Ausweitung der Anwendung von sogenannten Suite-Pads, über die Hotelgäste Informationen zum Ort erhalten oder Serviceleistungen buchen können. Klassische Messeauftritte werde es weniger geben, so Katja Seppelt. Dafür soll mit gezielten „Roadshows“ an ausgewählten Orten um neue Gäste geworben werden. Unter dem Begriff „Auslandsmarketing“ will die TSK künftig verstärkt um Gäste aus Skandinavien werben.

Vom Veranstaltungsangebot in Kühlungsborn handelte der Vortrag von TSK-Mitarbeiter Karsten Jurk. Er informierte darüber, dass für 2017 zwei neue Top-Events vorbereitet werden. Unter dem Titel „Plein Air Festival“ soll im Mai ein Freiluft-Workshop mit rund 80 Künstlern stattfinden. Im September plant die TSK ein sportlich geprägtes Event, das zurzeit noch mit dem Arbeitstitel „Sea-Born Testival“ versehen ist. Generell gelte es, bei den Veranstaltungen die Qualität zu erhöhen, so Jurk.

Rolf Barkhorn

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