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DLRG-Gruppe hat regen Zulauf

Rerik DLRG-Gruppe hat regen Zulauf

Die Reriker Nachwuchsabteilung der Rettungsschwim- mer wächst stetig / Der Ortsverband hat jetzt 50 Mitglieder

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Ihr Abschlusstraining absolvierten die jungen Schwimmer am Montag im Salzhaff. Fotos (2): Rolf Barkhorn

Rerik. Der Badestrand im Ostseebad Rerik wird in der Hauptsaison von Rettungsschwimmern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) abgesichert. Diejenigen, die auf den Türmen ihren Dienst verrichten, kommen in der Regel aus anderen Regionen der Republik. Ihr Einsatz wird von der Zentrale der Organisation im niedersächsischen Bad Nenndorf in Abstimmung mit der Reriker Kurverwaltung koordiniert.

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Die Reriker Nachwuchsabteilung der Rettungsschwim- mer wächst stetig / Der Ortsverband hat jetzt 50 Mitglieder

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Aber schon in naher Zukunft könnten die externen Retter durch einheimische Kollegen verstärkt werden. Denn in Rerik hat sich 2014 eine eigene DLRG-Ortsgruppe gegründet. „Unterstützt wurden wir dabei von Patrick Sinzinger, Präsidiumsmitglied des Bayrischen Landesverbandes der DLRG. Er hat uns viele gute Tipps gegeben“, berichtet Claudia Röpcke, die wie Birgit Ohde, Ute Busse, Mathias Schüning und Horst Göpfert zu den Gründungsmitgliedern gehört.

Von Beginn an erhielt die neue Ortsgruppe im Ort die nötige Unterstützung von der Kommune, der Kurverwaltung und den Vereinen. „Wir kooperieren auch sehr gut mit dem Sportverein Steilküste Rerik und dem Seglerverein“, sagt Claudia Röpcke. Besonders die Segler würden von der Schwimmausbildung, die Reriker Kinder durch die DLRG erhielten, profitieren, betont sie.

Mit der Gründung der Ortsgruppe, deren vornehmliches Ziel es ist, Kinder und Jugendliche zu sicheren Schwimmern auszubilden, werde zweierlei erreicht. Den Kindern werde regelmäßig eine sinnvolle Freizeitgestaltung geboten und langfristig werde ein eigener Beitrag für die Absicherung des Badebetriebes geleistet.

Seit dem Start vor zwei Jahren ist die Nachwuchsabteilung stetig gewachsen. Inzwischen zählt der Verband 50 Mitglieder. Mehr als 40 davon sind Kinder und Jugendliche. Die Nachfrage in der jüngsten Gruppe, den „Seepferdchen“, ist besonders groß.

Hier werden Kinder im Alter zwischen fünf und sieben Jahren beim Training in der Schwimmhalle der Awo-Sano in Rerik auf die erste Schwimmprüfung vorbereitet. „Wer das Seepferdchen hat, der kann noch nicht richtig schwimmen, aber er weiß schon mal, wie sich Wasser anfühlt“, heißt es unter Schwimmern.

Die mittlere Nachwuchsgruppe, in der zurzeit zwölf Kinder im Grundschulalter trainieren, bereiten sich in der Meerwasserschwimmhalle des Morada-Resorts in Kühlungsborn auf das Jugendschwimmabzeichen in Bronze und Silber vor. Training ist in der Schulzeit jeden Montag um 18 Uhr.

„Eine Mitgliedschaft in unserer DLRG-Ortsgruppe ist nicht auf Rerik beschränkt. Jeder, der Interesse und Zeit hat, kann mitmachen. Am 2. September geht es in der Morada-Schwimmhalle wieder los.

Interessenten können sich dann gern melden“, sagt Horst Göpfert, Ausbilder und Prüfer für die Rettungsschwimmer.

Er freut sich darüber, dass die Gruppe der älteren Schüler aus der siebten und achten Klasse mit 20 Mitgliedern sehr stark ist. Die 13- bis 14-jährigen Schüler absolvieren am Ende ihres Ausbildungsabschnittes die Prüfung zum Junior-Retter. Damit dürfen sie schon als Helfer neben erfahrenen Rettern am verantwortungsvollen Stranddienst mitwirken.

Zum Abschluss ihres Trainingsjahres trafen sich die angehenden Rettungsschwimmer am Montagnachmittag am Fischereianleger in Rerik. Dort stiegen sie in ein Schlauchmotorboot der Tauchbasis Atlantis.

Die Fahrt auf dem Salzhaff währte allerdings nicht lange. Dann ging es ins Wasser, um die 300 Meter ans Ufer zu schwimmen. Die Jüngeren schwammen eine kürzere Strecke. Alle schafften ihr Pensum ohne Mühe. Einige fragten sogar, ob sie noch weiter „baden“ dürften.

• Internet: www.dlrg.de

Rolf Barkhorn

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