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„Der Rücken vergisst nichts“

Leser-Forum im OZ-Medienhaus: Das Kreuz mit dem Kreuz „Der Rücken vergisst nichts“

Über 100 Besucher informierten sich über Rücken- schmerzen und was man dagegen unternehmen kann

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Maren Schröder vom Kieser Training erklärt René Portwich (v.l.) vom Bundesverband der Rückenschulen, OZ-Chefredakteur Andreas Ebel, Jan-Uwe Müller, Unimedizin Greifswald, und Wolfram Mittelmeier von der Unimedizin Rostock wie das Handkraft-Messgerät funktioniert.

Quelle: Fotos: Frank Söllner

Rostock. Wer viel sitzt, für den gehören Rückenschmerzen fast zum Alltag dazu. Für die meisten ist das nur eine kurze Erscheinung, doch jeder Dritte leidet chronisch unter den Beschwerden. Mehr als 100 Besucher kamen gestern Abend im Rahmen der Aktionswochen „fit & gesund“ ins OZ-Medienhaus zur Veranstaltung „Das Kreuz mit dem Kreuz“. Hier wollten sie sich mehr über ihren Rücken informieren. Denn eine Operation sollte immer erst der letzte Schritt sein.

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Über 100 Besucher informierten sich über Rücken- schmerzen und was man dagegen unternehmen kann

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Rückenschmerzen treffen nicht nur Ältere

Jeder Dritte hat chronische Beschwerden, zwei von drei Menschen haben Erfahrungen mit Rückenschmerzen gemacht. Eine Verbindung gibt es auch zu Stress. Demnach klagen Beschäftigte mit hohem Stresslevel überdurchschnittlich

häufig über Rückenprobleme.

Bei Beschäftigten ohne Stress

sind es 42 Prozent.

Mehr zu dieser Veranstaltung

können Sie in unserer Beilage

am 7. April lesen.

„Wir bewegen uns zu wenig, das hat seine Folgen“, sagt Andreas Ebel, Chefredakteur der OSTSEE- ZEITUNG zum Auftakt der Veranstaltung. Rückenschmerzen seien längst nicht mehr nur das Problem von älteren Menschen. Mehr als 30 Prozent der 18- bis 29-Jährigen klagen häufig über Rückenprobleme. Helfen könne in solchen Fällen vor allem eines. „Ändere deine Lebensgewohnheiten“, betont Prof.

Wolfram Mittelmeier, der Direktor der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Unimedizin Rostock. Die Patienten würden sich zu schnell operieren lassen.

In rund 80 Prozent der Bandscheibenvorfälle sei die Ursache Verschleiß „Der Rücken vergisst nicht, was wir mit ihm tun.“ Die Regeln, die er aufstellt, klingen dagegen recht einfach: Sitze richtig, hebe richtig, liege richtig. „Wir müssen einfach versuchen unsere Muskeln gleichmäßig zu belasten.“ Dr. Jan-Uwe Müller von der Unimedizin Greifswald zeigte während des Vortrages Videos von Bandscheiben-Operationen. Sein Appell: „Wichtig ist das vertrauenvolle Gespräch mit dem Arzt.“

Neben den Vorträgen haben die Besucher auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Helga Bochentien nutzt die Chance und lässt sich am Stand von Vital & Physio aus Warnemünde untersuchen. 30 Sekunden muss sie zwei Gewichte halten, dann wird ihre Wirbelsäule mit einem Gerät vermessen. „Ihr Stand ist super, die Beweglichkeit ist auch schön“, erklärt die Physiotherapeutin Kristina Portwich.

Nur an ihrem Nackenbereich müsse Helga Bochentien arbeiten.

Nebenan bietet „Kieser Training“ die Möglichkeit, die Handkraft zu messen. „Das gibt einen Rückschluss auf die Gesamtkonstitution des Körpers“, erklärt Geschäftsleiterin Thekla Schröder. Brigitta Winnig ist in ihrer Altersgruppe genau im Mittelmaß. „Ich bin zufrieden“, sagt die Rostockerin. Zwei Mal die Woche würde sie zum Aqua Jogging gehen und auch sonst aktiv leben. „Ich sag immer: Wer rastet, der rostet“, erzählt Winnig. Schröder warnt: „Mit Ausdauersport trainiert man den Herzmuskel, für die gesamte Muskulatur braucht man ein Krafttraining.“

Johanna Hegermann

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