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Kühlungsborn Ein Urlaubsplatz am Center Court

Kühlungsborn bereitet sich auf den „smart super cup“ am Wochenende vor

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Mitglieder des Kühlungsborner Beachvolleyballvereins bereiten den Sportstrand für das große Event am Wochenende vor.

Quelle: Foto: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Das Ostseebad Kühlungsborn steuert auf das erste größere Saison-Highlight zu – den „smart super cup“ der Beachvolleyballer am kommenden Wochenende vom 23. bis 25. Juni. Erwartet werden über 30000 Zuschauer. Der Sportsender Sky berichtet wieder live von den Wettkämpfen, bei denen es immerhin um Preisgelder von insgesamt 40000 Euro geht.

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Kühlungsborn bereitet sich auf den „smart super cup“ am Wochenende vor

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Das Event ist Anlass genug für Mitglieder des Kühlungsborner Beachvolleyballvereins, jetzt Urlaub zu machen. Aber nicht vordergründig, um sich am Strand zu vergnügen und die Spiele der deutschen Beachvolleyball-Elite zu genießen. Die freien Tage werden benötigt, um mit vereinten Kräften das große Event vorzubereiten. Denn seit vielen Jahren fungieren die Kühlungsborner bei den großen Beachturnieren am eigenen Strand als Gastgeber.

Sie richten den Sportstrand zwischen Seebrücke und Bootshafen für den Center Court mit seinen 1500 Sitzplätzen her, bauen die Tribünen und Zelte auf, kümmern sich darum, dass die Sportler und Zuschauer ideale Bedingungen vorfinden. Insgesamt kommen bis zum Abbau am Sonntag über 40 Freiwillige zum Einsatz, die Ballkinder nicht mitgerechnet. Heute beginnt für sie quasi die „heiße Phase“

des Aufbaus mit dem Errichten der Zelte. „Seit Anfang Februar sitzen wir regelmäßig zusammen, um den Super-Cup vorzubereiten“, berichtet Lars Behrens, einer der „Köpfe“ im Orgteam.

Anfang des Jahres hatten die Kühlungsborner auch erst erfahren, dass das Kühlungsborner Turnier in diesem Jahr nicht wie gewohnt Ende August stattfindet, sondern schon Ende Juni über die Bühne gehen muss. „Das hat etwas mit internationalen Terminen zu tun. Ende August hätten die besten Spieler keine Zeit mehr gehabt“, weiß Behrens. Dass die Organisatoren vor Ort für die Vorbereitung zwei Monate weniger zur Verfügung haben, sei nicht das größte Problem. „Schwieriger war es für einige von uns, jetzt Urlaub zu nehmen. Denn die Urlaubspläne waren längst fertig, als wir den neuen Termin bekamen“, berichtet Thomas Schumacher von den Kühlungsborner Volleyballern. Der 50-Jährige leitet auch in diesem Jahr wieder den Einsatz der Ballkinder. Zwischen 35 und 40 Mädchen und Jungen kommen an den drei Wettkampftagen am Center Court und den Nebenplätzen als Helfer zum Einsatz. „Hier war zu beachten, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern noch keine Ferien haben und die Schüler, die uns sonst geholfen haben, Unterricht haben“, erklärt Schumacher. Aber nach Absprachen mit der Schulleiterin des Schulzentrums Kühlungsborn werden die Ballkinder am Freitag vom Unterricht freigestellt und ihr Einsatz als sportliches Projekt anerkannt. „Diese Unterstützung der Schulleitung zeigt, welche Wertschätzung der ’smart beach cup’ in Kühlungsborn genießt“, freut sich Thomas Schumacher. Alle Mädchen und Jungen ab 12 Jahren, die als Ballkind mithelfen möchten, können sich am Donnerstag um 18 Uhr am Sportstrand einfinden, wo die erste Einweisung erfolgt. „Die Freistellung vom Unterricht betrifft aber nur Schüler am Schulzentrum Kühlungsborn. Für Kinder, die andere Schulen besuchen, müssen die Eltern dies dann selbst klären“, betont Schumacher.

Nicht nur die Schulleitung unterstützt die Beachvolleyballer. „Im Grunde steht ganz Kühlungsborn hinter uns. Schon seit Jahren werden wir von Sponsoren unterstützt. Und auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Touristik-Service und den Hotels klappt hervorragend“, lobt Gerd Susemihl, der ebenfalls seit vielen Jahren im Organisationsteam mitwirkt.

Dass die Kühlungsborner über jahrelange Erfahrung verfügen und viele Dinge routiniert angehen können, sei ein großer Vorteil, betont Lars Behrens. „Die Turnierveranstalter schätzen inzwischen an uns, dass wir das alles ohne Hektik vorbereiten und eine gewisse Ruhe ausstrahlen“, betont Behrens.

Rolf Barkhorn

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