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Endspurt beim Neubau der Straßen

Kühlungsborn Endspurt beim Neubau der Straßen

Das Ostseebad Kühlungsborn wird in diesem Jahr den Neubau beziehungsweise die Komplettsanierung der innerstädtischen Straße und Plätze abschließen.

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Der Neubau des letzten Abschnitts der Doberaner Straße soll bis zum 10. Juni vollendet sein. Die Arbeiten sind leicht in Verzug.

Quelle: Lutz Werner

Kühlungsborn. Das Ostseebad Kühlungsborn wird in diesem Jahr den Neubau beziehungsweise die Komplettsanierung der innerstädtischen Straße und Plätze abschließen. Neben einigen kleineren Vorhaben werden jetzt noch einmal zwei große Brocken angepackt, informiert Bürgermeister Rainer Karl (parteilos).

Der Abriss der Schwimm-

hallen-Ruine sollte vor dem Neubau der Poststraße geschehen.“Rainer Karl,

Bürgermeister

Der Neubau des letzten, kurzen Bauabschnitts der Doberaner Straße vom Molli-Bahnübergang bis zum Kaufhaus Stolz solle bis zum 10. Juni vollendet sein. Am 5. Mai werde die Kreuzung am Molli-Bahnübergang wieder für den Verkehr freigegeben, dann erfolge allerdings — voraussichtlich bis zum Ende der Baumaßnahme — die Vollsperrung der Kreuzung am Kaufhaus. 1,2 Millionen Euro werden in den Neubau des Straßenabschnitts investiert. Die Stadt geht dabei von einem Fördermittel-Anteil von rund 400000 Euro aus.

Das zweite große Vorhaben ist der Neubau des nördlichen Teils der Poststraße. Dort soll ab 12. September in zwei Abschnitten gebaut werden: Zuerst vom Ehm-Welk-Anger bis zur Hermann-Häcker-Straße und dann weiter bis zur Waldstraße. Der dort angrenzende südliche Abschnitt der Straße wurde bereits vor einigen Jahren erneuert. „Wir gehen davon aus, dass diese Baumaßnahme 1,1 bis 1,2 Millionen Euro kosten wird — bei einem Fördermittel-Anteil von rund 350000 Euro“, so der Bürgermeister. Nahe der Poststraße, am nördlichen Ende des Baltic Parks, steht die Schwimmhallen-Ruine. Eine knappe Mehrheit der Stadtvertretung hatte vor zwei Wochen ihren Abriss abgelehnt — in der Hoffnung, dass ein Investor, der dort ein neues Schwimmbad bauen könnte, mit dem alten Baukörper noch etwas anfangen kann.

Der Bürgermeister und Teile der Stadtvertretung halten das allerdings für unwahrscheinlich. Für den Neubau der Schwimmhalle wird eine Ausschreibung vorbereitet. „Wenn es ganz ungünstig kommt, werden wir dieses Szenario haben“, blickt der Bürgermeister in die Zukunft: „Die Poststraße wird bis Frühling/Sommer 2017 neu gebaut sein und dann beginnt ein Investor möglicherweise mit dem Abriss der Ruine, um Baufreiheit zu schaffen. Und die schweren Kipper mit dem Bauschutt rollen über die neue Straße und fahren sie gleich wieder kaputt.“ Karl stellt fest: „Der Abriss der Schwimm-

hallen-Ruine sollte vor dem Neubau der Poststraße geschehen. Vielleicht denkt die Stadtvertretung darüber noch einmal nach.“

Kleinere Maßnahmen seien der Neubau des westlichen Zipfels des alten Grünen Weges und des vom Seniorenbeirat schon lange geforderten Rad- und Gehweges vom Alten- und Pflegeheim im Stadterweiterungsgebiet Grüner Weg zum Penny-Einkaufszentrum. „Bei beiden Vorhaben stehen die Bauarbeiten kurz vor dem Beginn“, kündigt der Bürgermeister an. Gleiches gelte auch für den Bau des provisorischen Auffangparkplatzes westlich der Kleingartenanlage an der Umgehungsstraße Grüner Weg. 300 kostenlose Stellplätze sollen dort entstehen, „vielleicht auch mit überdachten Fahrradständern, sodass man von dort aus in die Stadt zur Arbeit fahren kann“, so Karl. Alle drei Bauvorhaben werden sich insgesamt in einer Größenordnung von 300000 bis 400000 Euro bewegen. Fördermittel gebe es dafür nicht.

Auf die warten Stadt und Schulleitung allerdings sehnsüchtig für den Erweiterungsbau am Schulzentrum. Vier Räume sollen dort an die Südseite des neuen Gebäudes angebaut werden. „Es ist unglaublich.

Das Geld liegt in Schwerin bereit, aber das Wirtschaftsministerium bekommt die Förderrichtlinie für die Ausreichung nicht hin. Das geht schon seit Monaten so — unfassbar“, kritisiert Karl. Denn ohne die Fördermittel gehe es nicht. Der Anbau koste rund 400000 Euro. Es wird mit 70 Prozent Förderung aus Schwerin gerechnet.

Von Lutz Werner

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