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Entwässerungssystem am Limit — jetzt gibt es eine Lösung

Kühlungsborn Entwässerungssystem am Limit — jetzt gibt es eine Lösung

Nach starken Regenfällen, wenn innerhalb kurzer Zeit sehr viel Niederschlag herunterprasselt, stehen Teile der westlichen Ostseeallee und der Poststraße häufig kurzzeitig unter Wasser.

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Immer wieder stößt das große Regenrückhaltebecken hinter der Ostseeallee an seine Grenzen. Das soll sich ändern.

Quelle: Lutz Werner

Kühlungsborn. Nach starken Regenfällen, wenn innerhalb kurzer Zeit sehr viel Niederschlag herunterprasselt, stehen Teile der westlichen Ostseeallee und der Poststraße häufig kurzzeitig unter Wasser. Es läuft zwar meistens kurze Zeit danach wieder ab. Fest steht aber: In Kühlungsborn West ist das Regenentwässerungssystem mit seinen offenen und verrohrten Gräben, dem Rohrleitungssystem und den Regenrückhaltebecken längst an die Grenzen gelangt. Die Aufnahmefähigkeit muss größer werden. Dafür gibt es ein Konzept, das im Auftrag der Stadt und des Zweckverbandes „Kühlung“ Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung (ZVK) vom Bad Doberaner Ingenieurbüro Merkel Consult erarbeitet wurde. In diesem und dem nächsten Jahr soll es schrittweise umgesetzt werden und dafür sorgen, dass auch bei starkem Regen das Wasser wieder sofort im Gulli verschwindet.

 

OZ-Bild

Immer wieder stößt das große Regenrückhaltebecken hinter der Ostseeallee an seine Grenzen. Das soll sich ändern.

Quelle: Lutz Werner

Christoph Merkel, der Chef des Ingenieurbüros, stellte in der zurückliegenden Sitzung der Stadtvertretung zwei Varianten vor, wie das Problem gelöst werden könnte: Bau eines zweiten, neuen Auslaufs in die Ostsee am Baltic Platz oder großräumige Umleitung des Oberflächenwassers, das aus der Kühlung durch drei Gräben ins Stadtgebiet fließt und dann auf Höhe Hotel „Am Weststrand“ durch den bestehenden Auslauf in die Ostsee gelangt, zu einem Grabenauslauf weit weg vom Stadtgebiet am Riedenstrand. Die Stadtvertretung entschied sich für den letzteren Vorschlag.

Die Arbeiten bestehen aus folgenden Bauabschnitten: Die Ablaufgeschwindigkeit des Wassers aus dem Regenrückhaltebecken hinter der Ostseeallee in den bestehenden Auslauf in die Ostsee wird erhöht. Der Problemfall Poststraße wird im Zuge des Neubaus der Straße gelöst, der im Herbst beginnen soll. Danach werden die Arbeiten am äußeren Grabensystem Richtung Riedenstrand folgen. Das Gesamtpaket wird weit über eine Million Euro kosten. Stadt und ZVK teilen sich die Kosten.

OZ

Von lwr

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