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Filetstück am Hafen liegt weiter brach

Kühlungsborn Filetstück am Hafen liegt weiter brach

Am Ende der Kühlungsborner Hafenstraße soll ein Hotel entstehen — konkrete Pläne gibt es aber noch immer nicht

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Auf dem noch unbebauten Grundstück hinter dem Hafen soll ein Hotel entstehen — doch seit vier Jahren tut sich hier nichts.

Quelle: Lennart Plottke

Kühlungsborn. Es ist eines der letzten Filetstücke im Ostseebad Kühlungsborn — doch seit Jahren liegt die etwa 1,2 Hektar große Fläche hinter dem Yachthafen brach.

 

OZ-Bild

Die Stadt hat keinen Ein- fluss darauf, ob der Investor tatsächlich ma- ritime Anbieter für das Hotel findet.“Knut Wiek, Stadtvertreter (SPD)

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Seit vier Jahren ungenutzt

1,2 Hektar ist die noch unbebaute Fläche am Ende der Kühlungsborner Hafenstraße groß.

2012 wurde das Areal für Autos gesperrt — bis dahin wurde es als Parkplatz genutzt.

Im vergangenen Jahr hatten die Stadtvertreter mehrheitlich den Weg für einen Hotel-Neubau am Ende der Hafenstraße frei gemacht. Doch getan hat sich seitdem auf dem verwaisten Grundstück noch immer nichts.

„Nach unseren Informationen sucht der Investor derzeit für das geplante Hotel einen Betreiber“, sagt Bauamts-Leiterin Peggy Westphal. „An diesem Stand hat sich seit Längerem nichts geändert.“ Im Bebauungsplan „Am Bootshafen“ werde das Grundstück als Sondergebiet Hotel mit maritimer und sportlicher Ausrichtung ausgewiesen, so Westphal. Zulässig sind hier etwa Gewerbe für Anglerbedarf oder Bootsservice sowie Vereins- und Veranstaltungsräume.

Wie genau der neue Hotel-Komplex aussehen wird — „da gibt es keine neuen Erkenntnisse“, sagt Westphal. Grundstück-Eigentümer Ulrich Dombrowski war gestern auf OZ-Nachfrage nicht zu erreichen — hatte sich aber schon vor einem Jahr zu seinen Plänen eher bedeckt gehalten: „Erstmal handelt es sich hier nur um einen Aufstellungsbeschluss — jetzt muss man sich darüber unterhalten“, erklärte der Kröpeliner Bauunternehmer damals und stellte klar: „So schnell geht das alles nicht.“

Hochhäuser wolle man hier jedenfalls nicht, macht Stadtvertreter Knut Wiek (SPD) deutlich und kritisiert: „Der Bebauungsplan deutet nur an, dass in das Hotel maritime Anbieter integriert werden sollen — wir haben keinen Einfluss darauf, ob der Investor tatsächlich solche Mieter findet.“ Darüber hinaus gebe es noch ein weiteres Problem, meint Wiek: „Der Eigentümer baut hier nicht selbst, sondern sucht einen entsprechenden Betreiber — das gestaltet sich immer schwieriger.“ Immerhin: Ursprünglich angedachte Pläne, auf dem Grundstück in 1-a-Lage eine Halle für Boote zu bauen, sind vom Tisch. „Eine Bootshalle an diesem exponierten Platz wäre eine absolute Verschwendung“, findet auch Dietrich Rehpenning, Chef des Kühlungsborner Handwerker- und Gewerbevereins (HGV). „Solche Bauten machen eher am Stadtrand Sinn — und die Bootseigner würden diese paar Hundert Meter vom Wasser zur Halle garantiert in Kauf nehmen.“

Auf dem 1,2 Hektar großen Areal wird sich kurzfristig offenbar nichts tun — in unmittelbarer Nachbarschaft indes schon: Wenn die „Gaststätte am Hafen“ in diesem Jahr für immer ihre Türen schließt, wird das kleine rote Klinker-Gebäude mit dem Ziegeldach voraussichtlich 2017 abgerissen. Der mediterran angehauchte Neubau soll deutlich großzügiger ausfallen als das alte Gebäude: zweigeschossig — oben mit einem Staffelgeschoss — inklusive Tiefgarage und Platz für ein Ladengeschäft, eine Gaststätte sowie eine öffentliche Toilette.

Von Lennart Plottke

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