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Friedhöfe in Kühlungsborn auf dem Prüfstand

Kühlungsborn Friedhöfe in Kühlungsborn auf dem Prüfstand

Debatte über Zukunft der beiden Grabanlagen eröffnet / Ostseebad würde eine Begräbnisstätte reichen

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Der Alte Friedhof in der Schloßstraße. Zudem befindet sich ein weiterer am Ortseingang von Kühlungsborn.

Quelle: Foto: Lutz Werner

Kühlungsborn. Wenn im Ostseebad Kühlungsborn irgendwann einmal nur noch ein Friedhof benötigt wird, welcher der beiden vorhandenen Plätze sollte künftig aufgegeben werden? Diese Frage beschäftigt im Ostseebad Kühlungsborn jetzt die Stadtverwaltung und die politischen Gremien. Und auch die Bürger sollen beteiligt werden.

Als Bürgermeister Rainer Karl (parteilos) die Vorlage für den diesbezüglichen Grundsatzbeschluss der Stadtvertreter erläuterte, sprach er von einer „sensiblen Angelegenheit“, mit der sich eine Kommune alle 100 bis 200 Jahre mal zu befassen habe. Fakt sei, dass die Stadt zurzeit zwei Friedhöfe unterhalte, jedoch längst einer reichen würde, um den geringer gewordenen Bedarf an Begräbnisstätten abzudecken.

Das begründete Karl so: „Die Bestattungskultur hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr verändert. Und es sterben auch nicht mehr so viele Menschen in kurzer Zeit, wie es in den Nachkriegsjahren der Fall war, als Tausende Flüchtlinge zu uns kamen. Damals wurde der neue Friedhof am Ortsausgang in Kühlungsborn Ost angelegt.“ Der Rathauschef stellte aber auch klar: „Die Schließung eines Friedhofes ist keine zügige Angelegenheit, nach einem solchen Beschluss ist die Stadt noch 25 Jahre in der Pflicht, die Anlage zu unterhalten.“

Welcher Platz dann vielleicht aufzugeben wäre, solle nach ausführlicher Abwägung entschieden werden, meinte Karl und fügte an: „Der Platz an der Kirche in der Schlossstraße hat eine 800-jährige Geschichte. Das würde wahrscheinlich besser passen.“ Dem widersprach Frank Langguth (Linke): „Damit würde dann entschieden, dass alle auf einem kirchlichen Friedhof zu bestatten wären. Das lehne ich ab.“

Angeregt wurde auch, in der nächsten Einwohnerversammlung die Bürger einzubeziehen und zudem Vertreter der Kirchen hinzuzuziehen.

Im Grundsatzbeschluss legte die Stadtvertretung einstimmig fest, dass in der Sitzung am 8. Juni über die Zukunft der beiden Friedhöfe entschieden werden soll. roba

OZ

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