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Kühlungsborn Hafen bekommt Treff für junge Segler

Kühlungsborn plant Jüngstensegelzentrum an der Ostmole für knapp 400000 Euro

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Segelclubchef Dr. Peter Menzel (r.) und Architekt Volker Kamrath freuen sich auf das neue Jüngstensegelzentrum im Bootshafen.

Kühlungsborn. Wenn es nach den Mitgliedern des Kühlungsborner Segelclubs ginge, könnte es mit dem Bau des neuen Gebäudes für die Nachwuchssegler im Bootshafen sofort losgehen. Aber etwas Geduld werden sie noch brauchen.

OZ-Bild

Kühlungsborn plant Jüngstensegelzentrum an der Ostmole für knapp 400000 Euro

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„Baurechtlich ist schon einiges in die Wege geleitet worden. Aber da nicht uns, sondern der Stadt Kühlungsborn das Grundstück an der Ostmole, zwischen Hafenvorplatz und Strand, gehört, wird wahrscheinlich auch die Stadt das neue Jüngstensegelzentrum bauen, das wir dann auf Pachtbasis nutzen. Dafür müssen aber noch Fördermittel eingeworben werden“, erklärt Dr. Peter Menzel, der Vorsitzende des Segelclubs Kühlungsborn.

Das neue „Jüngstensegelzentrum“, wie er das Projekt nennt, wird dringend gebraucht. Die Nachwuchsabteilung wächst stetig und zählt jetzt schon 42 Kinder und Jugendliche.

„Wir brauchen für die Trainingstage dringend Sanitär- und Umkleideräume und einen Gemeinschaftsraum, in dem man Schulungen und Besprechungen durchführen kann“, erklärt Dr. Menzel das Anliegen. Damit das Seglerzentrum auch funktionell zu den Erfordernissen der Wassersportler passt, stammen die Entwürfe für den Neubau von zwei Architekten, die Mitglied im Verein und selbst aktive Segler sind.

„Christoph Merkel und Volker Kamrath haben sich Gedanken dazu gemacht, wie das Jüngstensegelzentrum aussehen könnte und sowohl den örtlichen Gegebenheiten als auch den Auflagen der Umweltbehörde angepasst. „Da der Bereich, in dem das Gebäude stehen soll, potenzielles Hochwassergebiet ist, wird das Haus auf Stelzen gebaut“, erklärt Architekt Volker Kamrath. So befindet sich dann die Aufenthaltsebene, gestützt auf zehn Pfählen, in einer Höhe von 4,50 Meter.

Alle notwendigen Räume wie Schulungsraum, Betreuerraum, Teeküche, Lager und Sanitärtrakt werden auf derselben Ebene untergebracht, die von Land aus über eine Treppe und eine Schräge zu erreichen sein wird. Unterhalb, zwischen den Stützen lassen sich die Boote der Nachwuchssegler unterbringen. Die jüngeren Kühlungsborner trainieren vornehmlich in der Einhandjolle Optimist und die Älteren segeln die Katamaranklasse Hobie Cat.

Noch weiß Dr. Menzel nicht, wann mit dem Bau begonnen werden kann. „Vielleicht kann es schon 2017 losgehen“, hofft der Clubchef. Optimistisch stimmt ihn, dass der Segelclub mit seinem Vorhaben sowohl bei der Touristik-Service GmbH (TSK) – die den Hafen betreibt – als auch in der Stadtverwaltung sowie bei den Stadtvertretern auf großes Interesse und Wohlwollen gestoßen ist.

So verkündete der amtierende Bürgermeister, Dirk Lahser, auch in der vergangenen Sitzung der Stadtvertreter, dass der Hauptausschuss einer für das Vorhaben notwendigen B-Plan-Änderung zugestimmt hat.

Veranschlagt sind für das vorliegende Projekt etwa 396000 Euro. Fördermittel könnten aus dem EU-Projekt „Leader“ oder aus dem europäischen Fischereiförderfond fließen. Das soll in den nächsten Wochen geklärt werden.

Segelclub Kühlungsborn

Der Segelclub Kühlungsborn hat seine Ursprünge im Jahr 1959 als „Sektion Segeln“ im SV Empor Kühlungsborn. Nach der Wende ging daraus der heutige Club hervor.

Stark gewachsen ist in den vergangenen Jahren die Nachwuchsabteilung. Sie zählt aktuell über 40 Kinder und Jugendliche.

Zu den bevorzugten Bootsklassen der Kühlungsborner Wettkampfsegler gehört der Katamaran.

• Internet: segelclub-kuehlungsborn.de

Rolf Barkhorn

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