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Hotels führen digitale Gästemappe ein

Kühlungsborn Hotels führen digitale Gästemappe ein

Das Blättern in gedruckten Info-Broschüren ist Geschichte / Gäste informieren sich auf dem Suite-Pad

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Hotelchefin Sarah Zalaba ist froh darüber, dass die Broschürenmappe aus den Zimmern verbannt wurde. Fotos (2): Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Gäste, die in Kühlungsborn in den Hotels „Max am Meer“, „Upstalsboom“ und „Weststrand“ einchecken, werden künftig vergeblich in ihren Zimmern nach der üblichen Infomappe suchen. In diesen Häusern wird seit Kurzem bewusst auf die Sammlung gedruckter Broschüren und hauseigener Werbeprospekte als Begrüßungspaket auf den Zimmern verzichtet. „Alle Informationen, die der Gast braucht, bekommt er bei uns digital“, informierte Sarah Zalaba, Managerin des Hotels „Max am Meer“.

OZ-Bild

Das Blättern in gedruckten Info-Broschüren ist Geschichte / Gäste informieren sich auf dem Suite-Pad

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Alle Informa- tionen, die der Gast braucht, bekommt er jetzt digital aufs Pad geliefert.“Sarah Zalaba,

Geschäftsführerin

Hotel „Max a Meer“

Auf allen 28 Zimmern des Hauses finden die Gäste bei ihrer Anreise ein Tablet im handlichen Format vor. Darüber werden alle wichtigen Informationen über das Hotel, über hauseigene Angebote aller Art, aber ebenso Ausflugstipps, der Wetterbericht und Nachrichten aus der Region und aus aller Welt an die Gäste übermittelt.

Die Gäste dürfen sich innerhalb des Hotels frei mit dem Pad bewegen, können es mit ins Restaurant oder in die Bar nehmen, um dort beispielsweise in aller Ruhe die digitale Tageszeitung zu lesen oder Komponenten fürs Abendmenü auszuwählen und zu bestellen. Nicht erwünscht ist es hingegen, die Tablets außerhalb des Hauses mit sich zu führen.

„Ein Link führt auch auf die Internetseite von Kühlungsborn, auf der für viele Veranstaltungen geworben wird“, erklärte Mario Kettler von der Direktion des Europa-Hotels, zu dem das „Max“ gehört. Er versorgt das System redaktionell mit den verschiedensten Inhalten.

Angelika Garreis, Geschäftsführerin im Hotel „Am Weststrand“, hat 62 Tablets für die Ausstattung ihrer Zimmer mit Suite-Pads angeschafft. „Zwei Wochen haben wir digitales Infomaterial gesammelt, jetzt beginnt bei uns die heiße Testphase“, kündigte die Hotelchefin an. Auch im Hotel „Upstalsboom“ haben die Suite-Pads längst die gedruckte Gästemappe abgelöst. Hotelchef Alexander Schreiter und sein Stellvertreter Michael Stahl nahmen an der gemeinsamen Präsentation des neuen digitalen Concierge im „Max am Meer“ teil, zu der die Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH (TSK) gestern eingeladen hatte. Geschäftsführer Ulrich Langer freute sich darüber, dass drei Unternehmen des Ostseebades die Initiative der TSK aufgegriffen und sich an der Einführung des Suite-Pad beteiligt haben. „Wir haben auch andere Hotelunternehmer eingeladen, um ihnen das System einmal vorzustellen. Leider wurde heute davon kein Gebrauch gemacht“, bedauerte Langer, bot aber an, Interessenten gern den Kontakt zum Anbieter des auf Hotels zugeschnittenen Info-Systems zu vermitteln.

Moritz Petersdorff ist einer der beiden Geschäftsführer der Suite-Pad-GmbH in Berlin und Mitentwickler des Systems. „Wir haben vor vier Jahren damit begonnen, es aufzubauen und ersten Hotels anzubieten. Möglich wurde dies aber erst, als die Tablets auf dem Markt erschwinglicher wurden. Denn ein Hotel muss schließlich meistens eine größere Anzahl davon anschaffen, um alle Zimmer bestücken zu können“, sagte Petersdorff, dessen Unternehmen inzwischen 300 Kunden im In- und Ausland zählt.

Was Mario Kettler am Pad-System gefällt, ist die Möglichkeit, es mit eigenen Inhalten zu versehen. „Die Aktualisierung der Daten erfolgt in Echtzeit“, sagte er.

Nach ersten Erfahrungen im Haus in der Dünenstraße nutzen Gäste das Info-Tablet im Durchschnitt sechs Minuten am Tag. „Diese Zeit spart die Mitarbeiterin an der Rezeption ein, weil sie dem Gast bei der Anreise nicht mehr alles haarklein erläutern muss. Die eingesparte Zeit soll aber in jedem Fall wiederum dem Gast zugute kommen“, betonte Mario Kettler.

Rolf Barkhorn

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