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In der Tourist-Info läuft fast alles wieder normal

Rerik In der Tourist-Info läuft fast alles wieder normal

Die Kurverwaltung des Ostseebades Rerik hat wieder in ihren Räumen im Kurhaus in der Dünenstraße geöffnet.

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Die Tourist-Information im Reriker Kurhaus ist seit gestern wieder geöffnet. Edda Köpcke (r.) arbeitet wieder am gewohnten Platz.

Quelle: Rolf Barkhorn

Rerik. Das Provisorium hat ein Ende, die Reriker Kurverwaltung ist wieder zurückgekehrt in ihre Räume. Seit gestern ist die Touristinformation des Ostseebades an ihrem Stammplatz im Kurhaus, in der Dünenstraße 7a, wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. „Es läuft fast alles normal. Nur die Technik steht uns noch nicht wieder vollständig zur Verfügung. Wenn etwas zu kopieren ist, müssen wir uns noch behelfen“, sagt Stefanie Quaas, Leiterin der Reriker Kurverwaltung.

OZ-Bild

Die Kurverwaltung des Ostseebades Rerik hat wieder in ihren Räumen im Kurhaus in der Dünenstraße geöffnet.

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Kurverwaltung Rerik

Die Tourist-Information der Kurverwaltung Rerik befindet sich im „Kurhaus“ in der Dünenstraße 7a.

Geöffnet ist die Infostelle montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr sowie an den Wochenenden von 13 bis 16 Uhr.

Über Veranstaltungen in und um Rerik informiert die Kurverwaltung in einer handlichen Broschüre sowie auf der Homepage.

• Internet: www.rerik.de

Vor zehn Tagen mussten die Infostelle sowie die Büros und Lagerräume im Kurhaus geräumt werden. Einbrecher hatten, offensichtich um Spuren zu vernichten, im Lagerraum und den angrenzenden Räumen Pulver aus Feuerlöschern verstreut (OZ berichtete). Eine Spezialfirma musste anrücken und alles gründlich reinigen. Die Frauen von der Kurverwaltung zogen ins gegenüberliegende Rathaus um und informierten dort die Touristen, allerdings bei eingeschränkten Öffnungszeiten. „Es war ein Provisorium, aber trotzdem war es ein Glücksfall, dass wir überhaupt diese Ausweichmöglichkeit im Rathaus mit einem sehr kurzen Weg hatten“, betont Mitarbeiterin Jutta Sambarth.

In ihrem Provisorium im Rathaus stießen sie und ihre Kolleginnen auf großes Verständnis bei den Urlaubern und den Vermietern. „Es gab niemanden, der sich über die eingeschränkten Öffnungszeiten bei uns beschwert hat“, berichtet Jutta Sambarth.

Die vergangenen Tage wurden in der Reriker Kurverwaltung auch genutzt, um den Bestand an Prospekten wieder aufzufüllen. Dazu haben die Reriker Frauen viel mit Kollegen in benachbarten Kurverwaltungen telefoniert und dabei überall Unterstützung erhalten.

„Von hunderten Prospekten, die im Lagerraum gelegen hatten und durch den Pulvereinsatz völlig unbrauchbar wurden, haben wir je ein Exemplar aufgehoben. So wissen wir, welche wir nachbestellen müssen“, erklärt Stefanie Quaas. Rund 80 Prozent der im Lagerraum deponierten Prospekte waren vernichtet worden. Im selben Raum befand sich auch der Tresor, den die Täter aufgebrochen und ausgeraubt hatten.

An die Verwüstungen, wie sie Stefanie Quaas und ihre Kolleginnen am Dienstag nach Pfingsten vorfanden, erinnert heute nichts mehr. „Die Reinigungsfirma aus Rostock hat in der zurückliegenden Woche sehr akkurat gearbeitet“, lobt Stefanie Quaas. Und Jutta Sambarth fügt hinzu: „Jetzt kann man hier wieder frei atmen. Das war bei dem feinen Pulver neulich gar nicht möglich.“

Die Frauen berichten, dass auch die Computer der Kurverwaltung von einer Vertragsfirma abgebaut und gereinigt werden mussten.

Auch wenn nach turbulenten zehn Tagen der Alltag in die Kurverwaltung zurückgekehrt ist, denken die Mitarbeiterinnen manchmal noch mit Schrecken an die Ereignisse nach Pfingsten. „Wir hoffen aber, dass die Ermittlungen, die die Polizei aufgenommen hat, eines Tages auch zum Erfolg führen und die Täter bestraft werden“, meint Stefanie Quaas.

Zeugen, die in der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag, im Kurhaus oder in der Nähe etwas Auffälliges bemerkt haben, können sich jederzeit an die nächste Polizeistelle wenden.

Rolf Barkhorn

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