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Josef und Maria aus Papier und Schilfgras

Kühlungsborn Josef und Maria aus Papier und Schilfgras

60 Krippen aus aller Welt werden in der Katholischen Kirche und im Haus des Gastes gezeigt

Kühlungsborn. . Die Vitrinen in der katholischen Kirche und im Haus des Gastes sind gut gefüllt. Eine Ausstellung, die es im Ostseebad in dieser Form noch nicht gegeben hat, wird morgen an diesen beiden Orten eröffnet. Krippen aus aller Welt werden dort zu sehen sein – eine Leihgabe vom Norddeutschen Krippenmuseum aus Güstrow. Bis zum 8. Januar läuft die Ausstellung.

Zettel über Zettel hatte Heidemarie Wellmann, die Vorsitzende des Museums, diese Woche in der Hand – die Inventarliste. „Ohne sie geht es nicht. Nur so haben wir den Überblick, welche Figuren in welche Vitrine gestellt werden müssen“, sagt sie. Mit einem kleinen Team aus Güstrow war sie schon einige Tage vor der Ausstellung im Ostseebad, um sie vorzubereiten. Immerhin kommen 60 Krippen zusammen. „Aus allen Teilen der Welt stammen sie. Insgesamt aus 34 Ländern, darunter viele aus Peru, Chile, Mexiko und den USA. Außerdem haben wir noch sieben aus Deutschland mitgebracht“, erklärt Heidemarie Wellmann.

Die älteste aus dem Fundus des Museums stammt aus dem 13. Jahrhundert – eine Krippe, die auf einer Elfenbeinplatte gedruckt ist. Auch heute noch werden sie hergestellt. Die Museumsvorsitzende hebt das Nachbarland Polen hervor. Von hier würden aktuell die schönsten Krippen stammen.

In Kühlungsborn können die Besucher ab morgen Figuren aus ganz unterschiedlichem Materialien anschauen. Etwa peruanische Figuren aus Ton. Heidemarie Wellmann zeigt Figuren aus Fernost, die aus Schilfgras hergestellt wurden. „Interessant sind auch die, die auf den Philippinen aus zusammengerollten Zeitungsseiten entstanden sind“, sagt sie. Die kleinsten Exemplare werden ab morgen im Souterrain der Villa Laetitia (Haus des Gastes) zu sehen sein. Unter anderem die kleinste, die kaum größer als eine Walnuss ist. Auch dabei: eine „Buddelschiff-Krippe“.

Für Matthias Borchert, dem evangelischen Pastor in Kühlungsborn, ist es ein großes Geschenk, dass diese Ausstellung in Kühlungsborn gezeigt wird, und außerdem kurz vor dem Weihnachtsfest. „Wir haben vor einigen Jahren damit angefangen, die Fenster in der Pfarrscheune mit Krippen zu schmücken. So ist die Idee einer Krippenausstellung im Ostseebad entstanden“, sagt er.

Die Stadt sowie die Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH haben ihn bei diesem Vorhaben unterstützt und etwa die Vitrinen gesponsert sowie Plakate drucken lassen. „Die Krippen haben etwas sinnliches. Ich hoffe, dass viele Kühlungsborner und auch Gäste der Stadt zwischen Weihnachtsmärkten und Shoppingtouren einen Moment Zeit für diese Ausstellung haben“, so der Pastor. Die Bürgermeister aus Güstrow und Kühlungsborn werden sie morgen um 16 Uhr in der Kirche eröffnen.

Mathias Otto

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