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Klare Regeln für den Haffplatz

Rerik Klare Regeln für den Haffplatz

Stadtvertretung beschloss einheitliche Gestaltung von Windschutzanlagen und Sonnenschirmen

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Die Stadtvertretung des Ostseebades Rerik beschloss, für den Haffplatz – hier der westliche Teil der großen Flanierzone – einheitliche Gestaltungsregeln aufzustellen. Das betrifft vor allem Sonnenschirme und Windschutzanlagen.

Quelle: Lutz Werner

Rerik. Das Ostseebad Rerik will die Schirmlandschaft auf dem Haffplatz einheitlich gestalten und den Gewerbetreibenden – Restaurant- und Ladenbetreibern – auch die Möglichkeit geben, für ihre Gäste und Kunden Windschutzwände aufzustellen. Nach klar definierten Regeln. Die Stadtvertretung segnete vorgestern Abend einen Aufstellungsbeschluss zu einer entsprechenden Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5 ab, in dem die Rahmenplanung für das Gebiet des Haffplatzes festgeschrieben ist. Anträge von Gewerbetreibenden, die am Rand ihrer Terrassen Windschutzanlagen errichten möchten, gebe es schon seit einigen Jahren. Aber der Bebauungsplan hätte in seiner bisherigen Fassung eine Genehmigung nicht hergegeben, so Thomas Hähnel. Er ist der Vorsitzende des Bauauschusses und Mitglied der SPD-Fraktion. Die Windschutzwände sollten hochwertig aus Glas gebaut werden. Sie dürfen nur mit dezenter, sandgestrahlter Werbung versehen werden.

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Stadtvertretung beschloss einheitliche Gestaltung von Windschutzanlagen und Sonnenschirmen

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Grelles, Buntes sei nicht erwünscht. Außerdem werde darauf geachtet, dass wichtige Sichtachsen, wie von der Seebrücke zum Haff, frei blieben und „keine Trichter“ entstünden. Die zulässige Höhe und Details der Bauausführung werden jetzt im B-Planverfahren geregelt, erläutert Hähnel.

Die anstehende B-Plan-Änderung wird auch einen weiteren Aspekt bei der Gestaltung von Reriks touristischem Filet-Stück regeln. Die Schirmlandschaft auf den Terrassen vor Gaststätten und Läden, die Gäste und Kunden vor Sonne und Regen schützen, ist jetzt ziemlich bunt und uneinheitlich. „Wir wollen hier eine einheitliche Gestaltung“, so Hähnel. Heißt: Ab der Saison 2017 werden dort quadratische Schirme in den Abmaßen 6x6 Meter stehen, „die so stabil sind, dass sie auch kräftigen Windböen widerstehen. Voraussichtlich gehalten in einem hell-beigen Ton und ohne Werbung. „Nach dem Beschluss über die B-Plan-Änderung kann dann jedoch nicht einfach drauflos gebaut werden. Für die Errichtung der Windschutzanlagen und Schirme sind Anträge notwendig“, stellt der Vorsitzende des Bauausschusses klar.

Die jetzt anstehenden Veränderungen auf dem Haffplatz seien mit den Gewerbetreibenden abgestimmt worden. „Am 15. Juni gab es eine Sondersitzung des Bauausschusses, zu der wir die Gewerbetreibenden auf dem Haffplatz eingeladen hatten und die dort ihre Vorstellungen darlegten. Von denen, die gekommen waren, gab es Zustimmung zu den jetzigen Planungs- und Gestaltungszielen“, so Hähnel. Die B-Plan-Änderung werde um die 10000 Euro kosten. Gewerbetreibende hätten signalisiert, dass sie diese Kosten übernehmen würden. Die Schirme würden zwischen 5000 und 6000 Euro pro Stück kosten.

Bürgermeister Wolfgang Gulbis verwies in der Diskussion vor allem darauf, dass die Regelung über den Bau der Windschutzanlagen sehr wichtig sei. „Wenn im Ergebnis der B-Plan-Änderung die Art und Weise des Baus der Windschutzanlagen klar geregelt ist, wird die Situation auf dem Haffplatz für alle Beteiligten endlich sehr viel einfacher“, stellte er fest.

Stefanie Quaas, die Leiterin der Kurverwaltung, hebt vor allem den positiven Aspekt der einheitlichen Schirme hervor. „Einheitliche, helle Farbgebung, die zum maritimen Ambiente des Haffplatzes passt. Keine Werbung auf den Schirmen. Ich bin sicher, dass wir uns auf eine optische Aufwertung des Haffplatzes freuen können, sagte sie der OSTSEE-Zeitung nach der Sitzung der Stadtvertreter.

Schulneubau ist vom Tisch

Die Pläne, auf der Freifläche vor den beiden Schulen einen Neubau für die Grundschule zu errichten, sind vom Tisch, beantwortete Bürgermeister Wolfgang Gulbis in der Sitzung der Stadtvertretung die Frage einer Bürgerin. Es sei nicht gelungen, das Schulverwaltungsamt von der Notwendigkeit zu überzeugen. Folglich gibt es für das 1,7 Millionen-Euro-Vorhaben auch keine Fördermittel, ohne die es nicht geht. Jetzt werde durch ein Gutachten geprüft, ob der Umbau des Gebäudes, in dem einst das ASB-Kinderheim war, zum neuen Grundschulgebäude umgebaut werden kann.

Das Ergebnis dieser Untersuchung werde voraussichtlich in einigen Wochen vorliegen.

Lutz Werner

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