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Kühlungsborn erste Wahl für Seminar der Klimaforscher

Kühlungsborn Kühlungsborn erste Wahl für Seminar der Klimaforscher

80 Wissenschaftler aus ganz Deutschland konferieren am IAP an der Kühlung

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Die Teilnehmer des ROMIC-Seminars 2016 am Leibniz-Institut in Kühlungsborn.

Quelle: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Die vor zwei Jahren am Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) in Kühlungsborn getätigten Investitionen in den Erweiterungsbau haben dafür gesorgt, dass nicht nur die Wissenschaftler vor Ort beste Bedingungen für ihre Forschungen vorfinden. Auch für Konferenzen mit Fachkollegen aus dem In- und Ausland ist das Institut mit seinen Räumen jetzt bestens geeignet.

Seit gestern tauschen sich etwa 70 Atmosphärenforscher aus zehn Instituten aus der gesamten Bundesrepublik über ihre Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Erforschung der mittleren Atmosphäre aus.

„Role of the Middle Atmosphere in Climate“(Die Bedeutung der mittleren Atmosphäre für das Klima), kurz ROMIC, so nennt sich ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung seit etwa drei Jahren gefördertes Projekt. „Wenn der Staat wie bei diesem Projekt mehrere Millionen Euro in die Forschung investiert, dann ist es wichtig, etappenweise festzuhalten, zu welchen Ergebnissen oder Teilergebnissen man gelangt ist“, erklärt Institutsdirektor Professor Franz-Josef Lübken. Dass die Bundesregierung mit diesem Projekt die Erforschung der mittleren Atmosphäre fördert, habe einen guten Grund. Denn den Auswirkungen der Prozesse in der Luftschicht zwischen 10 und 100 Kilometern Höhe auf das Klima werde heute viel mehr Bedeutung beigemessen, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. „Heute wissen wir, dass die mittlere Atmosphäre einen nicht geringen Einfluss auf das Wetter hat. Wenn wir in Zukunft Vorhersagen haben wollen, die noch treffsicherer sind als heute, dann ist es wichtig, auch in diesem Bereich unserer Atmosphäre Messungen durchzuführen“, betont Professor Lübken.

Das letzte Seminar der Klimaforscher fand vor einem Jahr ebenfalls in Kühlungsborn statt. Das Folgetreffen in diesem Jahr sollte eigentlich in Bremen oder Berlin sein. „Aber dann hat jemand vorgeschlagen, das ROMIC-Seminar wieder in Kühlungsborn abzuhalten. Darüber wurde abgestimmt und so kam das Treffen wieder zu uns“, berichtet der Institutsdirektor.

Von RoBa

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