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Kurtaxe: Gäste verärgert über Gebühren am Strand

Rerik Kurtaxe: Gäste verärgert über Gebühren am Strand

Kurverwaltung klärt auf: eingenommenes Geld wird in Infrastruktur gesteckt

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Bis Mitte Mai müssen Besucher der Stadt 75 Cent pro Tag entrichten.Stefanie Quaas, Leiterin der Kurverwaltung

Rerik. . Verärgerte Urlauber im Ostseebad: Eine Familie aus Leipzig beschwert sich über die für sie hohen Preise im Herbst. Zu dieser Jahreszeit würden neben Strandgebühren, hohe Preise auch in anderen Bereichen hinzukommen. Verantwortliche aus Rerik sprechen hingegen von vielen zufriedenen und verständnisvollen Gästen im Ostseebad.

OZ-Bild

Kurverwaltung klärt auf: eingenommenes Geld wird in Infrastruktur gesteckt

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Familie Zehne, die im September ihren Urlaub an der Ostseeküste verbracht hatte, ist bereits zum dritten Mal hier. Es sei immer wieder schön gewesen. Aber nach diesem Trip fragte sie sich, warum sie so spät im Jahr noch zwei Euro für die Kurtaxe zahlen mussten. „Das ganze pro Tag und pro Person. Für was?“, so der Vater gegenüber der OZ. Hinzu würden noch Gebühren für Parkplatz und Strandkorb kommen.

Stefanie Quaas, Leiterin der Reriker Kurverwaltung, kann die Verärgerung der Besucher aus Sachsen nicht verstehen. Die Zeit ihres Aufenthaltes habe noch im Sommer gelegen. „2016 war Rerik zudem bisher sogar sehr gut gebucht. Anfragen oder Diskussionen über zu hohe Kurtaxe-Gebühren gab es in dieser Zeit nur selten“, sagt Stefanie Quaas. Eher darüber, wo die Gebühr zu entrichten sei und ob es Ermäßigungen für Gruppen gibt.

Die Leipziger Familie war noch vor der Nebensaison in Rerik, musste deshalb zwei Euro pro Person am Tag bezahlen. „Seit dem 16. September läuft aber hier erst die Nebensaison. Bis Mitte Mai müssen Besucher nun 75 Cent pro Tag entrichten“, meint Stefanie Quaas.

Und Gäste, die derzeit in Rerik Urlaub machen, können sich gut mit den zusätzlichen Gebühren arrangieren. Sybille Marx (39) zum Beispiel. Sie schlenderte am Montag mit ihrem Mann Thorsten (41) über den Haffplatz. Dass sie Geld für Kurtaxe auch in der kalten Jahreszeit ausgeben muss, ist für sie selbstverständlich. „Völlig normal, dass die Orte an der Küste Gebühren verlangen. Dafür bekomme ich als Gast einen sauberen Strand, eine schöne Seebrücke und einen gepflegten Vorplatz“, meint die Besucherin aus Magdeburg.

Und nicht nur dafür wird das eingenommene Geld verwendet. Immerhin kommen jedes Jahr im Schnitt 60 000 Gäste nach Rerik, teilt die Chefin der Kurverwaltung mit. 2015 hat das Ostseebad somit 604

000 Euro eingenommen, im Jahr davor 583 000 Euro. Damit werden Konzerte bezahlt, die hier stattfinden, oder aber auch Führungen, Kinderprogramme und Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen.

Auch etwa die Pflege der Spielplätze, des Haffanlegers, der Promenade, der Seebrücke sowie der kostenfreien Toiletten gehöre dazu.

„Wir gehen auch auf die Urlauber zu und erklären ihnen den Sinn und Zweck der Kurabgabe. Wer zudem Fragen und Anregungen hat, kann sich jeder Zeit an die Kurverwaltung wenden“, sagt Stefanie Quaas.

Mathias Otto

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