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Leitbild 2038: Debatte angeschoben

Kühlungsborn Leitbild 2038: Debatte angeschoben

Der CDU-Stadtverband Kühlungsborn will die Diskussion über die Zukunft der Stadt auf breiter Basis führen

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Lars Zacher (l.) und Günter Keerl vom CDU-Stadtverband Kühlungsborn wünschen sich eine breit geführte Leitbild-Debatte.

Quelle: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Im vergangenen April hat der Stadtverband der Kühlungsborner Christdemokraten eine öffentliche Debatte angeregt. Eine breite Diskussion mit möglichst vielen Beteiligten sollte geführt werden, um langfristig ein Leitbild für das gesamte Ostseebad zu erstellen. Das würde aufzeigen, wie sich Kühlungsborn nach den Vorstellungen seiner Bürger in den kommenden zwei Jahrzehnten bis hin zum 100. Jahrestag der Stadtgründung, am 1. April 2038, entwickeln solle, hieß es.

Auch wir werden im Zuge dieser Debatte gewiss dazulernen.“Günter Keerl, Stellvertretender Vorsitzender CDU-Stadtverband Kühlungsborn

Einem ersten Interview mit Lars Zacher, dem Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Kühlungsborn in der OSTSEE-ZEITUNG im April folgten erste Diskussionen innerhalb des Verbandes und im Juli eine breit angelegte Serienbriefaktion. „Wir haben etwa 50 Briefe verschickt. Angeschrieben haben wir die Vereine der Stadt, aber auch Unternehmen und Institutionen“, teilt Günter Keerl, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, mit. Anliegen dieser ersten Aktion sei es gewesen, so viele Kühlungsborner wie möglich einzubeziehen.

Doch die Resonanz auf die Einladung der Christdemokraten, sich rege an der Diskussion um die Zukunft des Ostseebades zu beteiligen, sei bislang noch sehr verhalten, räumt Lars Zacher ein. Er betont:

„Es geht uns dabei aber gar nicht um ein Programm, das unter den drei Buchstaben einer Partei steht. Was wir uns wünschen, ist eine wirklich öffentliche Diskussion darüber, wie Kühlungsborn in 22 Jahren aussehen soll oder aussehen könnte.“

Jeder Vorschlag, jede Idee seien willkommen und würden ernst genommen, versichert Zacher und Keerl ergänzt: „Auch wir werden im Zuge dieser Debatte gewiss dazulernen. Wahrscheinlich werden uns auch tolle Ideen vorgestellt, auf die wir selbst gar nicht gekommen wären. Wichtig ist aber, dass die Debatte erst einmal in Gang kommt.“

In den Anschreiben, die er im Namen des CDU-Stadtverbandes versandte, warb er mit folgendem Zitat von Mark Twain um Beteiligung an der Diskussion: „Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“

Eine wichtige Frage, die mit der Leitbild-Debatte zu klären sei, ist nach Meinung der Initiatoren die Entwicklung der Einwohnerzahl. „Kühlungsborn hat jetzt 8300 Einwohner. Es sollte im Interesse aller geklärt werden, ob der Ort weiter wachsen soll oder ob wir die jetzige Größe beibehalten wollen“, findet Günter Keerl. Für ebenso wichtig hält er die Diskussion darüber, ob und in welchem Umfang neben dem Tourismus der Anteil anderer Gewerbe zu erhöhen sei.

Dass sich vor allem die Vereine bislang noch nicht zum Aufruf der Christdemokraten geäußert oder den beigefügten Fragebogen ausgefüllt haben, sei aber nach solch relativ kurzem Zeitraum normal, findet Zacher. „Die Hauptsaison, in der die meisten Kühlungsborner bekanntlich stark gefordert sind, ist gerade erst zu Ende. Wir dürfen auch nicht erwarten, dass jetzt alles ganz schnell vonstatten geht. Das Sammeln der Vorschläge und Ideen wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen“, erklärt der CDU-Stadtvertreter und meint, dass man sich bei der Leitbild-Debatte noch immer in der ersten Phase des Anschubs befinde.

Lob bekam der CDU-Vorstand aber schon in einer Zuschrift. Darin heißt es unter anderem: „Die Erfahrung lehrt, dass im ersten Arbeitsschritt mit den Bürgern ausschließlich Ideen, Vorstellungen und Visionen kommentarlos zusammengetragen und dokumentiert werden müssen.“

Lars Zacher kündigt an: „Genau so wollen wir vorgehen. In fünf öffentlichen Veranstaltungen in den kommenden Wochen und Monaten wollen wir die Meinungen und Ideen der Bürger zu diesem Thema einsammeln. Aber wir nehmen auch gern weiter Ideen auf, die uns schriftlich erreichen.“

• Kontakt: g.keerl@cdu-kuehlungsborn.de

Rolf Barkhorn

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